Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Knochentransplantate im Kiefer

13.10.2006
Knochentransplantate bieten heute eine gute Möglichkeit, Defekte im Bereich des Kieferknochens und damit einhergehende Probleme beim Kauen und Sprechen zu beheben.

Über Möglichkeiten und Grenzen einer solchen Behandlung informieren sich am 21. Oktober 2005 über 300 Zahnärztinnen und Zahnärzte bei einer Tagung am Universitätsklinikum Münster (UKM).

Es handelt sich dabei um das zweite Herbst-Symposium des International Medical College (IMC) der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität, einer universitären Online-Fortbildungsplattform für Orale Medizin, die Zahnärzten einen berufsbegleitenden Masterstudiengang in der Oralen Medizin anbietet. Anlass für das Symposium ist die Verabschiedung von 47 Absolventen, die nach erfolgreichem Abschluss dieses Weiterbildungsangebots soeben den Grad eines "Master of oral Medicine in Implantology" erhalten haben.

"Knochentransplantate - Grundlagen und klinische Evidenz" lautet das Thema der Veranstaltung, die um 9 Uhr durch Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Ulrich Joos, wissenschaftlicher Leiter des IMC und Direktor der Klinik für Mund- und Kiefer-Gesichtschirurgie des UKM, im Lehrgebäude des Zentralklinikums eröffnet wird. Auf dem Programm stehen bis 15 Uhr sieben Vorträge, bei denen international führende Spezialisten das Thema sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus klinischer Sicht beleuchten. Dabei werden unterschieldiche Methoden zur Therapie von Knochendefekten erläutert und bewertet.

Ausgelöst werden können Knochendefekte beispielsweise durch einen Zahnverlust, der zu Um- und Abbauvorgängen am Kieferknochen führt. Darüber hinaus gehen auch Unfälle, Tumorerkrankungen und Fehlbildungen im Bereich der Kiefer- und Gesichtsregion bisweilen mit umfangreichen Knochendefekten einher. Um einen Ersatz der fehlenden Zähne zu ermöglichen, die Kau- und Sprechfunktion wiederherzustellen und nicht zuletzt auch ein ästhetisch gutes Ergebnis zu erzielen, ist zur Behebung der Defekte häufig eine Knochenübertragung erforderlich. Im Rahmen der Tagung werden unterschiedliche Methoden zur Auffüllung des Defektes im Hinblick auf die jeweilige Behandlungsdauer, den Umfang der chirurgischen Eingriffe, die Komplikationsraten und die Langzeitergebnisse bewertet.

Jutta Reising | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-muenster.de/
http://www.med-college.de/

Weitere Berichte zu: IMC Kieferknochen Knochendefekt Knochentransplantat UKM

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Tollwutviren zeigen Verschaltungen im gläsernen Gehirn
19.01.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Sicher und gesund arbeiten mit Datenbrillen
13.01.2017 | Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flashmob der Moleküle

19.01.2017 | Physik Astronomie

Tollwutviren zeigen Verschaltungen im gläsernen Gehirn

19.01.2017 | Medizin Gesundheit

Fraunhofer-Institute entwickeln zerstörungsfreie Qualitätsprüfung für Hybridgussbauteile

19.01.2017 | Verfahrenstechnologie