Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BVDVA zur weltweiten Zunahme von Arzneimittelfälschungen

12.10.2006
Arzneifälschungen: Versandapotheker liefern sichere Arzneien - Verbraucher sollen beim Arznei-Versandhandel auf das Impressum der Website achten

Arzneimittelfälschungen nehmen zu. Nach Angaben der amerikanischen Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA) wurden im vergangenen Jahr weltweit gefälschte Arzneimittel im Wert von zirka 35 Milliarden US-Dollar gehandelt. Auch Europa macht diesen gefährlichen Trend mit: Wurden im Jahr 2004 in Europa 43 Fälle von Medikamentenfälschungen bekannt, waren es im Jahr 2005 bereits 130, so die Unternehmensberatung Booz Allen Hamilton (München).

Der Vorsitzende des Bundesverbands Deutscher Versandapotheken (BVDVA), Johannes Mönter, erklärt hierzu: "Bei zugelassenen, deutschen Versandapotheken sind die Verbraucher auf der sicheren Seite. Denn zugelassene Versandapotheken sind immer Präsenzapotheken mit der Sondererlaubnis zum Arzneimittelvertrieb, die behördlich überwacht werden. Damit sind sie ebenso sicher wie die Apotheke vor Ort."

Das Risiko, gefälschte Medikamente zu bekommen, sei bei dubiosen Internethändlern besonders groß. "Diese preisen Wundermittel an und liefern rezeptpflichtige Medikamente ohne Rezept. Seriöse Versender erkennt man eindeutig am Impressum auf der Website im Internet", so Apotheker Mönter. Bei zugelassenen Versandapotheken sei dort namentlich der verantwortliche Apotheker genannt, die zuständige Apothekerkammer sowie die Postanschrift der Versandapotheke.

... mehr zu:
»Arzneimittelfälschung »BVDVA

Diese sichere Identifizierung seriöser Anbieter sei für den Verbraucher gerade im Fall von möglichen Reklamationen wichtig. Fehlten solche Angaben auf der Website der Versandapotheke, sollten die Verbraucher dort nicht kaufen. Denn dann sei die Versandapotheke nicht identifizierbar und im Falle von Problemen nicht dingfest zu machen. Eine Auswahl seriöser Anbieter sei auf der Website des Verbandes unter www.bvdva.de "Wir über uns" registriert.

Im Gegensatz zu den meisten Präsenzapotheken können Versandapotheken ihre Kunden schnell über Arzneimittelzwischenfälle informieren. "Wenn Arzneimittel - aus welchen Gründen auch immer - zurückgerufen werden, können wir Versandapotheker sofort unsere Kunden identifizieren, die mit dem entsprechenden Mittel beliefert wurden und sie warnen. Denn wir kennen unsere Kunden", erklärt Mönter.

Um auf der sicheren Seite zu sein, sollen die Verbraucher drei Tipps berücksichtigen: 1) Arzneimittel nur in der Apotheke oder zugelassenen Versandapotheke kaufen; 2) Finger weg von Arzneimitteln, deren Verpackung bereits mangelhaft, beschädigt oder verschmutzt sind; 3) Bei der Arzneimittelpackung darauf achten, dass der Name des Medikamentes, das Verfallsdatum, die Chargennummer sowie der Herstellername angegeben sind.

Rückfragen für die Presse:
Bundesverband Deutscher Versandapotheken
Kerstin Kilian
Wandschicht 15
33154 Salzkotten
Tel: 05258 / 991113 / Mob: 0170 / 2824620
E-Mail: info@bvdva.de

Kerstin Kilian | directnews
Weitere Informationen:
http://www.bvdva.de

Weitere Berichte zu: Arzneimittelfälschung BVDVA

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Verschwindende Äderchen: Diabetes schädigt kleine Blutgefäße am Herz und erhöht das Infarkt-Risiko
23.03.2017 | Technische Universität München

nachricht Ein Knebel für die Anstandsdame führt zu Chaos in Krebszellen
22.03.2017 | Wilhelm Sander-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise