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Neuartige Materialien zur Wundheilung

21.12.2005


Zum Verbinden und Behandeln von Wunden wurde ein neues innovatives Material bestehend aus hydrophilen Polymermaterialien entwickelt.



Bei reaktiven Sauerstoff- und Stickstoffverbindungen (RONS - Reactive Oxygen and Nitrogen Species) handelt es sich um freie Radikale, die beim Heilungsprozess auftreten und sich durch einen physiologischen Prozess an der Wunde bilden. Die RONS dienen zur Bekämpfung von Wundinfektionen, können jedoch manchmal zusammen mit fremden Mikroorganismen auch die eigenen Zellen des Organismus zerstören. Es stellt insbesondere im Fall einer chronischen Entzündung eine Gefahr dar, wenn die RONS-Produktion die Heilung von Wunden hemmt.

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Die Innovation der neuen Materialien zum Wundverband liegt darin, dass diese aus biologisch aktiven Verbindungen und Polymerkomponenten hergestellt werden. Darüber hinaus durchliefen diese Komponenten eingehende klinische Tests und es konnten nützliche Eigenschaften nachgewiesen werden, die nun noch angewandt werden müssen.

Je nach Herstellungsverfahren nehmen die Materialien verschiedene Formen an (elastischer Film, Puder oder Gel), von denen sich jede einzelne für eine andere Art von Wunde eignet. All diese Formen können mit Hilfe weithin bekannter Prozesse, wie Gammastrahlung für Puder und thermische Sterilisation für Gels und Filme, sterilisiert werden. Zusätzlich dazu sorgt das Material in allen Formen für eine synergistische Wirkung des Feuchtverbandes und kann außerdem RONS deaktivieren.

Die Hauptvorteile bestehen darin, dass Wunden ohne sekundäre Infektionen oder sonstige Komplikationen heilen. Weiterhin erstrecken sich die Anwendungsbereiche auf die Behandlung traumatischer, postoperativer sowie chronischer Wunden und ebenso auf die Veterinärmedizin.

Dr. Zdenek Mrazek | ctm
Weitere Informationen:
http://www.imc.cas.cz

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