Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Prostata-Vergrößerung: Die heimliche Männer-Krankheit

11.11.2005


Urologen-Tagung in Lüneburg für mehr Aufklärung



Fast die Hälfte der Männer über 50 ist betroffen: Häufiger und plötzlicher Harndrang, verzögerter und abgeschwächter Harnstrahl, schlafraubende nächtliche Toilettengänge. Wer unter den Krankheitszeichen der gutartigen Vergrößerung der Prostata leidet, büßt einen Großteil der Lebensqualität ein.



Treffen kann es jeden Mann, denn ab dem 30.Lebensjahr setzt aufgrund hormoneller Veränderungen eine kontinuierliche Vergrößerung der Vorsteherdrüse ein. Experten schätzen die Zahl der behandlungsbedürftigen Männer in Deutschland auf über 4 Millionen. Doch längst nicht jeder findet den Weg zum Urologen. Zu viele Patienten leiden und schweigen aus Scham, Angst oder ganz einfach aus Unkenntnis. "Dabei ist diese weit verbreitete Erkrankung des älteren Mannes einfach festzustellen und in den meisten Fällen erfolgreich zu behandeln", sagt Dr. Andreas Schneider, Urologe in Winsen und Belegarzt im Krankenhaus Salzhausen.

Vielen Männern kann schon durch eine Behandlung mit Medikamenten geholfen werden. Darüber hinaus stehen den Fachärzten zahlreiche operative, aber auch hochmoderne, schonende Laserverfahren oder Mikrowellen-Anwendungen zur Verfügung, um den Patienten zu helfen.

Genau diese verschiedenen Methoden zur Therapie der Prostata-Vergrößerung sind Hauptthema der diesjährigen "Salzhäuser Gespräche", der Jahrestagung der urologischen Belegärzte, vom 18. bis 20. November in Lüneburg. "Für uns Urologen ist das ein Anlass, dieses Tabu-Thema im Sinne einer breiten Aufklärung in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Betroffenen müssen wissen, dass sie mit ihrem Problem nicht allein sind und, dass ihnen geholfen werden kann", so der Initiator des wissenschaftlichen Kongresses, der nun schon zum neunten Mal vor der historischen Kulisse der Lüneburger Altstadt tagt.

Wie in den Vorjahren werden Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und hochkarätige Referenten erwartet. Nach bewährtem Konzept verfolgen auch die diesjährigen Salzhäuser Gespräche die programmatische Teilung zwischen medizinischer Fortbildung einerseits und Berufspolitik andererseits."Unter den Bedingungen des neuen EBM ergeben sich im Vergleich zwischen den Abrechnungsquartalen II/2004 und II/2005 Einbußen von 25 Prozent für die urologischen Belegärzte. Es droht der Abbau von Arbeitsplätzen in Belegkrankenhäusern", sagt Schneider.

Für Interviews - nach terminlicher Absprache - steht Dr. Andreas W. Schneider Ihnen vorab bzw. während der Salzhäuser Gespräche vor Ort gern zur Verfügung.

Weitere Informationen:
Pressestelle
Bettina-Cathrin Wahlers
Stremelkamp 17
21149 Hamburg
Tel.: 040 - 79 14 05 60
Fax: 040 - 79 14 00 27
Mobil: 0170 - 48 27 28 7
Mail: pressestelle@wahlers-pr.de

Bettina-Cathrin Wahlers | idw
Weitere Informationen:
http://www.urologen.net/index.php
http://www.urologenportal.de

Weitere Berichte zu: Prostata-Vergrößerung Urologe

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht In Deutschland wächst die Zahl der Patienten mit Diabetes mellitus
23.02.2017 | Versorgungsatlas

nachricht Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt
22.02.2017 | Klinikum der Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie