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Robert-Koch-Institut warnt vor zunehmender Ausbreitung von MRSA

29.07.2005

"Konsequente Umsetzung von Präventionsstrategien ist das Gebot der Stunde", hat Hygiene-Experte Professor Dr. Wolfgang Witte, Robert-Koch-Institut (RKI), nachdrücklich auf einer Pressekonferenz gefordert. Hintergrund ist der Besorgnis erregende Anstieg von Infektionen mit dem gefährlichen Erreger MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) in medizinischen Einrichtungen und die wirtschaftlichen Auswirkungen. Die Veranstaltung, zu welcher der Bibliomed-Verlag und die B. Braun Melsungen AG eingeladen hatte, stand unter dem Motto "MRSA, die ständig wachsende Bedrohung in Deutschland". Gründe für die kontinuierlich wachsende Verbreitung von MRSA sind die insuffiziente Umsetzung von prophylaktischen Hygienemaßnahmen und der unkritische Einsatz von Antibiotika.

Die zunehmende Verbreitung von MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) stellt mittlerweile ein ernsthaftes krankenhaushygienisches Problem in Deutschland dar. Von 1995 bis 2001 gab es nach einer Untersuchung der Paul-Ehrlich-Gesellschaft aus dem Jahre 2001 einen Anstieg des Anteils von MRSA an allen Staphylococcus-aureus-Isolaten von acht auf 20 Prozent. Die niedrigen MRSA-Raten in den Niederlanden und in Skandinavien (weniger als zwei Prozent) zeigen dagegen, dass eine konsequente Umsetzung von Präventionsstrategien in der Lage ist, die Ausbreitung einzudämmen. Eckpfeiler der Prävention und Kontrolle von MRSA sind Dokumentation, Sanierung von MRSA Trägern, kontrollierter Einsatz von Antibiotika und Umsetzung etablierter Hygienemaßnahmen. Diesen kommt besondere Bedeutung zu, da die Keime über Handkontakt übertragen werden. Ein konsequentes MRSA-Management macht sich auch betriebswirtschaftlich bemerkbar, da die hohen, mit der MRSA-Problematik verbundenen Kosten für Therapie und Isoliertpflege der Patienten so effektiv gesenkt werden können.

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Vor diesem Hintergrund hat sich der Medizinproduktehersteller B. Braun Melsungen AG das Ziel gesetzt, Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime verstärkt bei der MRSA-Eindämmung zu unterstützen. Die Ausbreitung kann verhindert werden, wenn die Präventionsstrategien konsequent verfolgt werden. Ist der MRSA-Fall erst einmal eingetreten, sind geeignete Maßnahmen zur Sanierung zu treffen. Mit den Wundreinigungs-Produkten Prontosan(R) und dem speziell für die Sanierung von MRSA-Trägern entwickelten Prontoderm(R)-System bietet B. Braun eine umfassende Produktpalette an, um ein effizientes Wund- und Hygienemanagement abzusichern.

Dr. Bernadette Tillmanns-Estorf | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.bbraun.com

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