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IV-System IVenus und Anästhesieeffektmonitoring vervollständigen Arbeitsplatz des Anästhesisten

15.04.2005


Die Dräger Medical AG & Co. KGaA hat einen weiteren Schritt in Richtung Vervollständigung des Anästhesiearbeitsplatzes vollzogen. Mit IVenus, einem System zur Applikation intravenöser Medikamente, kann der Anästhesiearbeitsplatz derart komplettiert werden, dass von der balancierten Anästhesie bis hin zur Total Intravenösen Anästhesie (TIVA) alle gängigen Narkoseverfahren durchgeführt werden können.

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IVenus ist in enger Zusammenarbeit mit Fresenius Vial, einem europaweit führenden Unternehmen im Bereich der Infusionstherapie entwickelt worden.

Das System IVenus besteht aus einer Aufnahmestation und bis zu vier Spritzenpumpen Modulen DPS. Es ist im Anästhesiesystem Zeus® bereits integriert und sowohl die Stromversorgung als auch der Datenaustausch erfolgen über ein einziges Kabel. Der Anwender steuert und überwacht die Verabreichung der intravenösen Medikamente (über IVenus) und die Zuführung der Narkosegase direkt über den Zeus-Systembildschirm. Weitere Anästhesie-Lösungen von Dräger Medical, wie beispielsweise Primus, verfügen bereits über integrierte Stromversorgungsschnittstellen zur IVenus. Eine mechanische Integration ist ebenfalls verfügbar.


Nach Professor Dr. med J. Motsch, CA Anästhesie Uni Heidelberg, sind die Vorteile der intravenösen Anästhesie eine Reduktion der postoperativen Nebenwirkungen sowie eine genauere Steuerung der Aufwachzeiten, was zu deutlich verminderten Prozesskosten führt (Quelle: Anästhesist 2003, Ausgabe 52, S. 154-161). Prof. Dr. med. A. Hoeft, CA Anästhesie Uni Bonn vermutet, dass die Anwendung von TIVA bis 2010 auf rund 70 % steigen wird (Quelle: Anästhesiologie & Intensivmedizin, 2003, Ausgabe 44, S. 562).

Zusätzlich bietet Zeus jetzt den Komfort eines integrierten Anästhesieeffekt-Monitoring, wobei die Messung und Überwachung der Bewusstseinstiefe mittels Infinity BISx Smart Pod - mit neuester BIS-XP-Technologie – erfolgt und der Infinityâ Trident Pod die neuromuskuläre Transmission und so die Relaxation der Patienten misst und überwacht. Die Pods sind zusätzlich an den Infinity Monitoren Delta, Delta XL und Kappa anschließbar.

Birgit Diekmann | Dräger Medical AG & Co. KGaA
Weitere Informationen:
http://www.draeger-medical.com

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