Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schutz vor bodennahem Ozon / Hochdosiertes Vitamin E killt Lungenkiller

30.07.2001


Der Sommer ist da und damit auch erhöhte Ozonwerte. Besonders an sonnenreichen, heißen Sommertagen macht das gefürchtete bodennahe Ozon ein Verweilen oder gar eine körperliche Betätigung im Freien oft anstrengend oder unmöglich. Atemnot, tränende Augen und trockener Reizhusten sind einige der möglichen Symptome einer Ozonbelastung.

Ozon entsteht unter Sonnenlichteinfluss durch Zersetzung von Stickoxiden, wie sie hauptsächlich von Autos ausgestoßen werden. Die Spitzenwerte der Ozonbelastung entstehen meist nachmittags und am frühen Abend, genau dann, wenn sich die Menschen auf den Feierabend freuen und die Abendstunden für Freizeitaktivitäten nutzen wollen. Doch ist die Ozonkonzentration nicht nur auf städtische Regionen beschränkt. Durch Windverwehungen erreichen die Abgasschwaden aus Ballungsräumen auch ländliche Regionen, in denen das Ozon oft sogar langsamer abgebaut wird als im Entstehungsgebiet der Schadstoffe.

Schleimhäute besonders bedroht

Wird das Ozon (chemisch O3) eingeatmet, dringt es praktisch ungehindert bis in tiefste Lungenabschnitte vor. Die erhöhte Ozon-Konzentration führt dann im Körper zur vermehrten Produktion von sogenannten "Freien Radikalen" - Molekülen, die Eiweißbausteine, Enzyme und Nukleinsäuren zerstören können. Als Folge dieser "Zellvergiftung" treten bereits bei geringer Ozon-Belastung Augen- und Schleimhautreizungen auf, der Kreislauf wird angegriffen und Lungenschädigungen drohen.

Hochdosiertes Vitamin E schützt die Zellen

Dieser Prozess kann durch natürliches, hochdosiertes Vitamin E (a-tocopherol) zumeist unterbrochen werden. Es wirkt als "Radikal-Fänger" und neutralisiert die gefährlichen Moleküle. Vor allem die empfindlichen Zellen unserer Schleimhäute werden dadurch vor frühzeitiger Zerstörung bewahrt. Eine ganze Reihe von Studien konnte diese zellschützende Wirkung nachweisen. An der holländischen Universität Wageningen untersuchte Professor Linda Grievink Freizeit-Radfahrer, die sich viel in der freien Natur bewegten.

Diejenigen, die vor allem mit natürlichem Vitamin E (z.B. Klosterfrau Vitamin E 800, rezeptfrei, Apotheke) versorgt wurden, zeigten eine deutlich bessere Lungenfunktion als die Vergleichsgruppe. Unter dem Schutz von Vitamin E blieben Schleimhautreizungen weitgehend aus und die Zerstörung der Zellmembranen wurde eingedämmt. Darüber hinaus verbessert Vitamin E die Immunabwehr generell, was bei körperlicher Belastung von besonderer Bedeutung ist. Durch die Schutzwirkung von hochdosiertem Vitamin E können viele Menschen den Sommer wieder sorgloser genießen.

Tina von Almen | ots

Weitere Berichte zu: Ozon Ozonbelastung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Neue Therapieansätze bei RET-Fusion - Zwei neue Inhibitoren gegen Treibermutation
26.06.2017 | Uniklinik Köln

nachricht Bei Notfällen wie Herzinfarkt und Schlaganfall immer den Notruf 112 wählen: Jede Minute zählt!
22.06.2017 | Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Future Security Conference 2017 in Nürnberg - Call for Papers bis 31. Juli

26.06.2017 | Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Digital Mobility“– 48 Mio. Euro für die Entwicklung des digitalen Fahrzeuges

26.06.2017 | Förderungen Preise

Fahrerlose Transportfahrzeuge reagieren bald automatisch auf Störungen

26.06.2017 | Verkehr Logistik

Forscher sorgen mit ungewöhnlicher Studie über Edelgase international für Aufmerksamkeit

26.06.2017 | Physik Astronomie