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Modernstes Tinnitus-Zentrum Europas entsteht in Rostock

13.12.2004


Acht Millionen Deutsche leiden unter Ohrensausen - Silvesterknaller, Disco-Dröhnen, Stress, Rauchen, Wirbelsäulenprobleme als Ursachen - "Volkskrankheit Tinnitus" bleibt oft chronisch und wird unheilbar - Rat und Hilfe bei der Tinnitus-Hotline 01805 13 13 11

Tinnitus (Ohrensausen) ist die am meisten unterschätzte Volkskrankheit: Nach Angaben der deutschen Tinnitus-Liga sind acht bis zehn Millionen Deutsche betroffen - ebenso viele, wie an Diabetes leiden.

Die Symptome sind lästige Ohrengeräusche, wie pfeifen, zischen, pochen, klingeln und zirpen. Die Ursachen sind vielfältig: Disco-Dröhnen, Silvesterknaller, Straßenverkehrs- und Arbeitslärm, aber auch Stress, Rauchen und Wirbelsäulenprobleme können die Auslöser sein. Die Krankheit wird vielfach zu spät erkannt, wird oft chronisch und ist dann in vielen Fällen unheilbar. Die damit verbundenen psychischen Belastungen können im Extremfall bis zum Selbstmord führen.

Viele von Tinnitus Betroffene haben bereits einen langen Leidensweg hinter sich, weil sie mit dem "Albtraum im Kopf" nicht fertig werden.

Im Gesundheitszentrum DEUTSCHE MED in Rostock soll nun das modernste Tinnitus-Zentrum Europas entstehen. Es wird fundierte Information, modernste Diagnostik sowie hochwertige, maßgeschneiderte Therapien bieten.

Den Patienten wird im Gesundheitszentrum DEUTSCHE MED in Rostock ab dem zweiten Quartal 2005 ein fachübergreifendes Team von Ärzten und Therapeuten für individuell abgestimmte Therapie sowie persönliche Betreuung, Information und Aufklärung zur Verfügung stehen. Startschuss für das Projekt ist die regelmäßige Abhaltung von Tinnitus-Sprechstunden im ersten Halbjahr 2005.

Das DEUTSCHE MED Gesundheitszentrum ist ein Projekt der Tinnitronics GmbH, Wien. Tinnitronics ist ein auf die Entwicklung und Vermarktung von Tinnitus-Problemlösungen spezialisiertes Unternehmen.

Erste "Tinnitus-Sprechstunde"

Am 17. Dezember 2004 findet im DEUTSCHE MED Gesundheitszentrum in Rostock, Deutsche Med-Platz Nr. 1, die erste Tinnitus-Sprechstunde statt. Dabei erhalten die Betroffenen Basisinformationen zum Entstehen der Krankheit, der Funktionsweise des Ohrs bei Tinnitus-Patienten sowie die nach letztem wissenschaftlichem Stand zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten. Vortragender ist Michael Kaldewey, jener HNO-Facharzt, der kürzlich auf der Fortbildungsveranstaltung für deutsche HNO-Ärzte in Mannheim, einen Vortrag über die Behandlung von Tinnitus gehalten hat.

Die Teilnahme an der " DEUTSCHE MED Tinnitus-Sprechstunde" ist gratis, erfordert aber telefonische Anmeldung.

Anmeldung: DEUTSCHE MED Tinnitus-Hotline 01805 13 13 11 (0,12 Euro/Minute)

Unter der Hotline können sich Patienten aus ganz Deutschland auch telefonisch zum Thema Tinnitus beraten lassen.

Gegen Tinnitus gibt eine Reihe von Therapien. Die jüngste Entwicklung ist ein von einem Tinnitus-Leidenden entwickeltes Gerät zur Elektrostimulation des Ohrs. Dabei setzt der Patient einen Kopfhörer auf, der ähnlich wie ein High-fi-Kopfhörer aussieht. Die Behandlung ist schmerzfrei. Nach einer Studie des norwegischen Tinnitus-Spezialisten Dr. Paal Bentsen, Leiter der HNO-Abteilung am Krankenhaus Narvik, Norwegen, kann mit Elektrostimulation bei 55 Prozent der Patienten eine starke Reduzierung der Symptome oder eine gänzliche Heilung erreicht werden.

Marcus Scheffler | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-med.de
http://www.ti-ex.com

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