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Frühe Gripperkrankung erhöht Asthmarisiko

16.02.2004


Infektionen haben doch keinen positiven Effekt

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Eine Grippe in den ersten Lebensjahren kann die Wahrscheinlichkeit einer späteren Erkrankung an Asthma erhöhen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Wissenschaftlern der Stanford University gekommen. Die Ergebnisse von Versuchen mit Mäusen widersprechen der verbreiteten Annahme, dass frühe Infektionen einen positiven Effekt haben. Vielmehr verstärkt laut Nature Immunology eine Grippe die allergischen Reaktionen des Körpers. Die genauen Ursachen für das stetige Ansteigen von Asthmaerkrankungen und Allergien in der westlichen Welt sind derzeit noch nicht vollständig erforscht.

Das Team unter der Leitung von Davis Lewis setzte Mäuse einer Grippe aus und ermittelte anschließend die Werte jener Chemikalien, die anzeigten, dass das Immunsystem auf eine Infektion reagierte. Sie erwarteten, dass die Erkrankung zu verringerten Immunreaktionen auf verbreitete allergieverursachende Substanzen führen würde. Anders als erwartet, verstärkte die Grippe die von den Allergenen ausgelösten Asthmasymptome. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Immunzellen und Chemikalien, die als Reaktion auf die Grippe produziert wurden, auch später noch in der Lunge vorhanden waren. Sie dürften in der Folge laut BBC zu einer unerwünschten Verstärkung der Entzündung geführt haben.

Michaela Monschein | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.stanford.edu

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