Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Hoffnung für Krebs und andere Krankheiten durch neuere RNA- und verwandte Entdeckungen

02.07.2003


Mit dem Ausbruch der Seuche SARS im Fernen Osten und der zunehmenden Gefahr durch die schnelle Ausbreitung von Krankheiten in alle Welt hat die Erforschung von Krankheiten größere Bedeutung und Dringlichkeit erhalten. Eines der wichtigsten Felder für Entdeckungen auf diesem Gebiet und für Erkrankungen wie Krebs steht im Mittelpunkt der vom 9. bis 12. Juli in Berlin stattfindenden Konferenz "New Frontiers in Nucleic Acids Research" (Neue Horizonte in der Nukleinsäure-Forschung). Veranstalter dieser Konferenz an der Akademie der Wissenschaften Berlin-Brandenburg sind die US-amerikanische National Foundation for Cancer Research (NFCR) und das NFCR Center for RNA Research an der Freien Universität Berlin, das weltweit das einzige seiner Art ist.



Neben dem Chairman von IBM Deutschland, Erwin Staudt, und Nobelpreisträger Kary Banks Mullis werden Dr. William Haseltine von der Human Genome Sciences, Inc. und weitere, weltweit führende Wissenschaftler, Unternehmenschefs, Krebsforscher und Spezialisten für RNA-Forschung und damit verwandter Gebiete erwartet, unter anderem: Dr. Alexander Rich, M.D., NFCR Project Director, Institute of Technology, Cambridge, Massachusetts, der über Pocken und deren Therapie sprechen wird. Beiträge von Dr. Paul Schimmel, NFCR Fellow, Scripps Research Institute, La Jolla, Kalifornien, Professor Donald Crothers, Co-Director des NFCR Center for Protein and Nucleic Acid an der Yale University, New Haven, Connecticut, Dr. Klaus Theo Schröder, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit und Soziales, der über die Wissenschaftslandschaft in Deutschland referiert, Dr. Hans Christoph von Rohr, Aufsichtsrat des Industrial Investment Council sowie Prof. Dr. Volker Erdmann, FU Berlin, der das RNS Netzwerk Berlin vorstellt, runden das breite wissenschaftliche Spektrum der Konferenz ab.

... mehr zu:
»NFCR »RNA


"Mit der zunehmenden Bedeutung für das Verständnis der molekularen und sub-molekularen Ebene einer Krankheit und für die Behandlungsmöglichkeiten dieser Ausbruchsformen ist es unbedingt erforderlich, dass wir mehr Kenntnisse über Funktion und Auswirkungen der RNA in der Erforschung von Infektions- und Erbkrankheiten erlangen," erklärte Lorie Karnath, Mitglied des NFCR-Board und Managing Director von International Rescentris. "Nach unserer
Auffassung stellt die RNA- und damit verwandte Forschung zweifellos eines der wichtigsten Elemente bei der Bekämpfung von Krankheiten wie etwa Krebs dar."


Seit ihrer Gründung im Jahre 1973 hat die National Foundation for Cancer Research (NFCR) mehr als 180 Mio. Dollar zur Finanzierung der Krebsforschungen bereit gestellt. In diesem weltweiten "Labor ohne Mauern" versammeln sich die geistigen Kompetenzen, um eines der größten Ziele der Medizin zu erreichen: Den Sieg über den Krebs. Nähere Informationen finden Sie unter http://www.NFCR.org.

Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Jägerstr. 22, 10117 Berlin-Mitte

Informationen: Prof. Dr. Volker Erdmann, Biochemie, FU Berlin und Direktor des NFCR Center for RNA Research, Tel. 030/838-56002, Fax: 838-56403 und Lorie Karnath, Tel.: 0172/395 2051

Sponsoren der Konferenz sind: Die Krebsforschung International E.V. (KFI), C+T Development GmbH, Lufthansa AG, John Wiley & Sons, Inc., Knauthe Eggers, RiNA GmbH, Industrial Investment Council (IIC), NOXXON Pharma AG, TaylorWessing, Atugen, Georg Rechtsanwälte, Luther Meinhold und BioTOP Berlin-Brandenburg.

Das RNA-Netzwerk wird unterstützt vom Land Berlin und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung

Hedwig Görgen | idw
Weitere Informationen:
http://www.fu-berlin.de

Weitere Berichte zu: NFCR RNA

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Bei Notfällen wie Herzinfarkt und Schlaganfall immer den Notruf 112 wählen: Jede Minute zählt!
22.06.2017 | Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung

nachricht Tropenviren bald auch in Europa? Bayreuther Forscher untersuchen Folgen des Klimawandels
21.06.2017 | Universität Bayreuth

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften