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Rauchen in der Schwangerschaft hat schwerwiegende Folgen für die Entwicklung des Kindes

03.06.2003


Selbst sechs bis sieben Zigaretten pro Tag verursachen ernste Schäden

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Moderater Tabakkonsum der Mutter während der Schwangerschaft hat schwerwiegende Folgen für die Entwicklung des Kindes. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Brown University, Providence, Rhode Island. Untersucht wurden 27 Neugeborene von Raucherinnen und 29 Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft nicht rauchten.

Die Kinder der Raucherinnen zeigten typische Entzugserscheinungen: Sie waren nervöser, leichter erregbar und bedurften mehr Pflege als die Neugeborenen von Nichtraucherinnen. Sie zeigten darüber hinaus Veränderungen des Zentralnervensystems, des Magen-Darm-Traktes und des Seh-Sinnes. Mit höherer Nikotin-Dosis verstärkten sich die Symptome. Derartige Verhaltensänderungen treten auch bei Neugeborenen auf, deren Mütter während der Schwangerschaft Heroin oder Kokain konsumiert haben.


Forscherin Karen Law erklärte: "Nikotin ist eine legale Droge, die die selben toxischen Effekte hat wie illegale Drogen." Laws Kollege, Dr. Barry Lester sagte, es ginge dennoch mehr Gefahr aus von illegalen Drogen als vom Tabakkonsum. Allerdings konsumieren Frauen bis zu sechs mal häufiger Tabak als Heroin oder Kokain. Lester: "Erhält ein durch Nikotin geschädigtes Neugeborenes Aufmerksamkeit und Pflege, wird es sich normal entwickeln. Wir wissen aber auch, dass dieses Baby ein hohes Risiko trägt, sich schlecht zu entwickeln, wenn es in einer stressreichen, einkommensschwachen Umgebung aufwächst."

Bettina Benesch | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.brown.edu

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