Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit aktivierter Luft durch die dunkle Jahreszeit

29.01.2003


Eine neue Sauerstofftherapie hilft dem Körper ganz natürlich auf die Sprünge

Kälte, Regen und tagelang grauer, dunkler Himmel - das drückt auf die Seele. Viele Menschen geraten regelmäßig zum Herbst oder Winter in ein Stimmungstief. Jeder fünfte Deutsche leidet unter der saisonal abhängigen Depression, kurz SAD. Sie tritt jährlich wiederkommend in der dunklen Jahreszeit auf und endet erst wieder im Frühling. Meist sind Menschen zwischen 20 und 50 Jahren und häufiger Frauen betroffen. Sie pendeln zwischen Antriebsschwäche und der plötzlichen Lust auf Süßes. Sie können sich kaum motivieren, sind schlecht gelaunt und sehnen sich nach sonnigen, warmen und freundlichen Tagen. Zudem schlafen Betroffene länger und sind trotzdem müde. Eine neue Sauerstoff-Therapie kann hier Abhilfe schaffen.

Wie es zur „Winterdepression“ kommt, ist bislang nicht restlos geklärt. Die verminderte Lichtintensität im Winterhalbjahr mit der zeitlich verkürzten Sonneneinstrahlung gilt jedoch als eine der Hauptursachen der SAD. Der Mensch wird während der düsteren Jahreszeit schläfrig, lustlos und träge. In der Tierwelt löst das den Winterschlaf aus. Einige Autoren machen den Neurotransmitter Serotonin für die Winterdepression mitverantwortlich. Dieser chemische Botenstoff, der die Nervensignale im Gehirn weiterleitet, soll zu dem Stimmungstief führen.

Einigen Patienten mit Winterdepression konnte mit einer Lichttherapie geholfen werden. Dabei sitzt der Patient zum Beispiel zwei Wochen lang täglich für mehrere Minuten vor einem Lichtgerät mit etwa 2.500 Lux. Schon nach einigen Tagen kann es zur Stimmungsaufhellung kommen. Dazu viel Bewegung durch Sport und möglichst viel Kontakt mit Tageslicht, zum Beispiel durch den täglichen Spaziergang in der Mittagspause, hilft der Winterdepression vorzubeugen. Wenn all dies nicht hilft, werden in der Allopathie schließlich Antidepressiva verordnet, um die Krankheit in den Griff zu bekommen.

Ein neuer Therapieansatz – die Airnergy+ Therapie – setzt zur Behandlung der SAD bei der Stoffwechselqualität des Gehirns an. Bekanntlich verwertet das menschliche Gehirn rund 35 Prozent des zur Verfügung stehenden Sauerstoffs. Das ergibt in Ruhe innerhalb von 24 Stunden mindestens 70 Liter Sauerstoff. Damit verarbeitet es nach dem Herz (60 Prozent) die größte Menge des lebenswichtigen Gases zur Energiegewinnung. Bei einer Bildung von fünf bis zehn Prozent reaktiver Sauerstoff-Spezies (ROS) bzw. Sauerstoffradikale, sind das mindestens 3,5 bis sieben Liter hochreaktiver Moleküle, die in Sekunden in unmittelbarer Nähe zum Bildungsort durch antioxidative Enzyme entgiftet werden müssen (Nahrungsantioxidantien haben intrazelluär als Radikalfänger kaum Bedeutung). Nur so kann verhindert werden, dass Radikalkettenreaktionen (oxidativer Stress) überhand nehmen.

Verminderter und erhöhter Sauerstoffverbrauch führen zu Regulationsbe- und -überlastunge der antioxidativen Kompensationsfähigkeit. Die Folge: Befindlichkeitsstörungen bzw. Erkrankungsbeginn. Was immer die Ursache und Auslöser der SAD ist – auf zellulärer Ebene ist die Therapiebasis die Regulation der Sauerstoffverwertungsfähigkeit und die Verminderung des oxidativen Stresses. Befindungsstörungen bis hin zur psychischen Beeinträchtigung, wie es bei der Winterdepression der Fall ist, sowie sonstige Erkrankungen sind oft die ersten Hinweise auf Immunschwächen und -defekte. Dies betrifft sowohl das spezifische als auch das unspezifische Immunsystem. Beide sind intensiv mit dem Gehirn und dessen Vorgängen verbunden. Sie bestehen aus Zellen mit einer hohen Stoffwechselleistung, entsprechendem Sauerstoffverbrauch und enzymatischem Antioxidationsschutz.

Befindenstörungen und Leistungsfähigkeiten sind Ausdruck regulierten, gesunden Gehirn- und Immunstoffwechsels. Es ist bemerkenswert, wie vernachlässigt die Energiebildungsproblematik des Stoffwechsels in der Bezug zur Sauerstoffverwertung in der medizinischen Diskussion und Literatur ist. Dabei ist nicht die erhöhte Zufuhr von Sauerstoff die Lösung des Problems. Denn: Sauerstoff ist in der Luft und im Blut genügend vorhanden (siehe dazu: Comed 09/2002, S.50 ff).

Hier setzt die neue Airnergy+ Therapie direkt an. Mit ihr ist es möglich, den in der Atemluft vorhandenen Sauerstoffanteil für den Körper effizienter zu nutzen. Ohne zusätzliche Sauerstoff-Konzentration und Substanzen kann so die Energieproduktion im Körper erhöht werden. Patienten, die die Airnergy+ Therapie angewandt haben, berichten davon, dass sich die psychische Stimmung nach der Therapie aufhellt. Menschen, die zuvor unter SAD litten, waren durch die Therapie weitaus weniger bis gar nicht mehr für die Winterdepression anfällig. Wie in „Free Radical Biology & Medicine“ (Vol. 27, Nos. 11/12, S. 1203-1207, 1999, „Singulett-Sauerstoff kann hilfreich sein“, Wallenberg Laboratory for Cardiovascular Research, University of Göteburg, Sahlgrenska University Hospital Göteburg, Schweden) gezeigt wurde, baut Airnergy+ die Leistungsfähigkeit der Immunzellen (Monozyten) auf. Darum ist verständlich, dass die Airnergy+ Therapie die vielfach bestätigte psychische Aufhellung bewirken kann. Airnergy+ ist auch damit die Basistherapie guter naturheilkundlicher und guter integrativer Medizin.

Die Anwendung des Airnergy+ Verfahrens ist dabei ganz einfach: Der Patient inhaliert über eine Nasenbrille atmosphärische Luft aus einem leicht zu bedienenden Gerät. In diesem Gerät wird die Atemluft mit einem international Patentgeschützten Chemo-Lumineszenz-Verfahren aufbereitet: Der in der Luft enthaltene Sauerstoff wird kurzzeitig in seinen hochaktiven Singulett-Zustand versetzt. Dabei springt ein Elektron des Sauerstoffmoleküls für kurze Zeit auf die nächste Elektronenbahn und wieder zurück. Es wird Energie freigesetzt, die an die Wassermoleküle der Luft abgegeben wird. Dieser innerhalb des Gerätes nachgebildete Prozess ist vollkommen natürlich und unter anderem Bestandteil der Photosynthese. Als Ergebnis erhält die Atemluft, die diesen Prozess in dem Airnergy+ Gerät durchläuft, therapeutische Wirkung: Die Sauerstoffverwertung und folglich die antioxidativen Kapazitäten der Zellen werden gesteigert. Der beanspruchte Körper erhält die Kraft, sich selbst zu heilen und zu regenerieren. Die neue Airnergy+ Therapie schlägt im gesamten Spektrum der Erkrankungen an – beispielsweise bei Mukoviszidose, bei Multiplem Chemischem Syndrom und bei Fibromyalgie.

Viele engagierte Ärzte und Heilpraktiker, innovative Kliniken und vermehrt auch Privatanwender aus mehr als 20 Ländern nutzen schon heute die Atemgeräte „made in Germany“. Auch Leistungssportler, wie die Weltmeisterin im Schwimmen, Franziska van Almsick, und das deutsche Herren-Nationalteam im Biathlon nutzen die Energietherapie zur natürlichen Leistungssteigerung.

Weitere Informationen:
Freecall 0800 - 90 10 840
www.airnergy.info

Presse-Kontakt:
natural energy solutions AG
Unternehmens-Kommunikation
Michael Wrobel
Reisertstraße 21
53773 Hennef
Tel.: 02242 / 90 10 84-0
Fax: 02242 / 90 10 84-44
Email: m.wrobel@nes-ag.com

Michael Wrobel | natural energy solutions AG
Weitere Informationen:
http://www.airnergy.com

Weitere Berichte zu: SAD Winterdepression

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Mikrobiologen entwickeln Methode zur beschleunigten Bestimmung von Antibiotikaresistenzen
13.02.2018 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

nachricht Überschreiben oder Speichern? Die Gewissensfrage zur Vergesslichkeit
13.02.2018 | PhytoDoc Ltd.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Im Focus: Quantenbits per Licht übertragen

Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

Aachener Optiktage: Expertenwissen in zwei Konferenzen für die Glas- und Kunststoffoptikfertigung

19.02.2018 | Veranstaltungen

Konferenz "Die Mobilität von morgen gestalten"

19.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Highlight der Halbleiter-Forschung

20.02.2018 | Physik Astronomie

Wie verbessert man die Nahtqualität lasergeschweißter Textilien?

20.02.2018 | Materialwissenschaften

Der Bluthochdruckschalter in der Nebenniere

20.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics