Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wichtiger Beitrag zur Verminderung der Herzinfarkt-Todesrate

27.06.2002


Seit wenigen Wochen ist erstmals ein Herzinfarkt-Schnelltest zur Eigenanwendung erhältlich: der Vitest Myokard Status. Dieser ermöglicht es den Betroffenen, einen Herzinfarkt selber auf einfache Weise zu erkennen und damit früher als bisher in notfallärztliche Behandlung zu gelangen. Führende Kardiologen sehen in dem Test einen wichtigen Schritt zur Senkung der Herzinfarkt-Sterblichkeitsrate.

Herzinfarkt gehört in den westlichen Ländern immer noch zu den Haupttodesursachen. Die meisten Menschen sterben, weil sie erste Anzeichen eines Herzinfarkts ignorieren. Wünschenswert wäre jedoch, dass alle, die erste Symptome verspüren, sofort zum Arzt gehen. Dies ist leider nicht die Realität. Genau hier setzt der Vitest Myokard Status der Schweizer Vitest AG an, indem er eine Schädigung des Herzmuskels bereits eine Stunde nach dem Infarkt aufzeigt. Der Schnelltest weist die drei wichtigsten Herzmuskelproteine (Creatinkinase MB, Myoglobin und kardiales Troponin I) nach, die bei einem Herzinfarkt ausgeschieden werden. Sie decken selbst kleinste Infarkte auf, die häufig einem großen Infarkt vorausgehen - und zwar selbst dann, wenn das EKG völlig unauffällig verläuft. Nach 15 Minuten liegt bereits das Testresultat vor. Die gleichen biochemischen Indikatoren werden heute routinemäßig in Krankenhäusern und zu-nehmend auch in der Notfallambulanz zur Diagnose eines Herzinfarktes eingesetzt.

Wichtiger Beitrag zur Verminderung von Infarktgröße und Sterblichkeit

Der Schnelltest von Vitest ist vor allem für den Gebrauch durch die Patienten selbst gedacht. Doch gehört ein solches Testinstrument in die Hand des Betroffenen? Dazu Prof. Dr. med. Heinz Hirzel vom Herzzentrum Hirslanden in Zürich: "Es ist eine Tatsache, dass zwei Drittel aller Patienten, die an Herzinfarkt sterben, nicht rechtzeitig in ärztliche Behandlung gelangen. Wenn ein Test wie der Vitest Myokard Status hilft, die Zeit zwischen dem Infarktbeginn und der Einleitung der notwendigen, lebensrettenden Maßnahmen durch den Arzt zu verkürzen, ist dies ein großer Fortschritt."

Ähnlich sieht es auch Prof. Dr. med. Wilhelm Rutishauser, Präsident der Schweizerischen Herzstiftung und ehemaliger Präsident der World Heart Federation: "Der Test der Vitest AG kann dazu beitragen, dass der Notfallarzt im Spital rascher die richtigen Weichen stellt und der zum Patienten gerufene Arzt eine weitere wichtige Entscheidungsgrundlage hat. Der Zeitverzug zwischen Auftreten der Symptome und dem Beginn der ärztlichen Behandlung ist immer noch die wichtigste Determinante zur Begrenzung der Infarktgrösse ("Time is muscle!") und dadurch der Überlebenschance."

Einsatz auch in der Notfallambulanz

Der Vitest Myokard Status ist seit wenigen Wochen rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Neben der Eigenanwendung eignet er sich für den Einsatz im Notfallwagen und Ambulanz.

Kathrin Behrens | ots
Weitere Informationen:
http://www.vitest.com/

Weitere Berichte zu: Herzinfarkt Infarkt Myokard

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Anzeichen einer Psychose zeigen sich in den Hirnwindungen
26.04.2018 | Universität Basel

nachricht Revolutionär: Ein Algensaft deckt täglichen Vitamin-B12-Bedarf
23.04.2018 | Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Why we need erasable MRI scans

New technology could allow an MRI contrast agent to 'blink off,' helping doctors diagnose disease

Magnetic resonance imaging, or MRI, is a widely used medical tool for taking pictures of the insides of our body. One way to make MRI scans easier to read is...

Im Focus: Fraunhofer ISE und teamtechnik bringen leitfähiges Kleben für Siliciumsolarzellen zu Industriereife

Das Kleben der Zellverbinder von Hocheffizienz-Solarzellen im industriellen Maßstab ist laut dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und dem Anlagenhersteller teamtechnik marktreif. Als Ergebnis des gemeinsamen Forschungsprojekts »KleVer« ist die Klebetechnologie inzwischen so weit ausgereift, dass sie als alternative Verschaltungstechnologie zum weit verbreiteten Weichlöten angewendet werden kann. Durch die im Vergleich zum Löten wesentlich niedrigeren Prozesstemperaturen können vor allem temperatursensitive Hocheffizienzzellen schonend und materialsparend verschaltet werden.

Dabei ist der Durchsatz in der industriellen Produktion nur geringfügig niedriger als beim Verlöten der Zellen. Die Zuverlässigkeit der Klebeverbindung wurde...

Im Focus: BAM@Hannover Messe: Innovatives 3D-Druckverfahren für die Raumfahrt

Auf der Hannover Messe 2018 präsentiert die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), wie Astronauten in Zukunft Werkzeug oder Ersatzteile per 3D-Druck in der Schwerelosigkeit selbst herstellen können. So können Gewicht und damit auch Transportkosten für Weltraummissionen deutlich reduziert werden. Besucherinnen und Besucher können das innovative additive Fertigungsverfahren auf der Messe live erleben.

Pulverbasierte additive Fertigung unter Schwerelosigkeit heißt das Projekt, bei dem ein Bauteil durch Aufbringen von Pulverschichten und selektivem...

Im Focus: BAM@Hannover Messe: innovative 3D printing method for space flight

At the Hannover Messe 2018, the Bundesanstalt für Materialforschung und-prüfung (BAM) will show how, in the future, astronauts could produce their own tools or spare parts in zero gravity using 3D printing. This will reduce, weight and transport costs for space missions. Visitors can experience the innovative additive manufacturing process live at the fair.

Powder-based additive manufacturing in zero gravity is the name of the project in which a component is produced by applying metallic powder layers and then...

Im Focus: IWS-Ingenieure formen moderne Alu-Bauteile für zukünftige Flugzeuge

Mit Unterdruck zum Leichtbau-Flugzeug

Ingenieure des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden haben in Kooperation mit Industriepartnern ein innovatives Verfahren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Konferenz »Encoding Cultures. Leben mit intelligenten Maschinen« | 27. & 28.04.2018 ZKM | Karlsruhe

26.04.2018 | Veranstaltungen

Konferenz zur Marktentwicklung von Gigabitnetzen in Deutschland

26.04.2018 | Veranstaltungen

infernum-Tag 2018: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

24.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Weltrekord an der Uni Paderborn: Optische Datenübertragung mit 128 Gigabits pro Sekunde

26.04.2018 | Informationstechnologie

Multifunktionaler Mikroschwimmer transportiert Fracht und zerstört sich selbst

26.04.2018 | Biowissenschaften Chemie

Berner Mars-Kamera liefert erste farbige Bilder vom Mars

26.04.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics