Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wie gefährlich ist Asbest? Steigende Zahlen von Asbest-induzierten Rippenfelltumoren

14.04.2008
Hoffnung für tödlich Erkrankte: Komplexe interdisziplinäre Behandlungsverfahren in spezialisierten Zentren

Rippenfelltumore (Mesotheliome) sind Krebserkrankungen, die nahezu ausschließlich durch Asbest ausgelöst werden. Im Jahr 1993 hatte man in Deutschland mit einem umfassenden Verbot auf die vom Asbest ausgehende Gefahr reagiert.

Doch erst heute zeigen sich die Folgen: Jahrzehnte nach dem Kontakt mit dem vermeintlichen Wunderstoff Asbest steigen die Zahlen der Patienten, die an Tumoren des Rippenfells erkranken, sprunghaft an.

Sehr komplexe Behandlungsverfahren, die eine diffizile Operationstechnik mit einer gut abgestimmten Strahlentherapie und medikamentösen Therapie kombinieren, verbessern heute die sehr schlechten Prognosen von bislang über 90 Prozent Todeswahrscheinlichkeit.

... mehr zu:
»Asbest »Rippenfelltumor

Das Universitätsklinikum Freiburg ist eines von wenigen Zentren, die diese fein abgestimmte interdisziplinäre Betreuung bieten. Anlässlich eines nationalen Symposiums zu diesem Thema in Freiburg, berichten bei einer

Pressekonferenz zu Asbest-induzierten Rippenfell-Tumoren
am Freitag, den 18. April 2008, 11.00 Uhr
im Konferenzraum der Robert-Koch-Klinik, 6. OG
Hugstetter Straße 55 in Freiburg
Prof. Dr. Bernward Passlick, Ärztlicher Direktor der Abteilung Thoraxchirurgie, Prof. Dr. Cornelius Waller, Oberarzt der Abteilung Innere Medizin I (Hämatologie und Onkologie), Prof. Dr. Volker Mersch-Sundermann, Ärztlicher Direktor des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene sowie ein Patient, was Asbest anrichtet und wie man von dieser schweren Krankheit Betroffenen helfen kann.
Rudolf-Werner Dreier
Leiter Kommunikation und Presse

Rudolf-Werner Dreier | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-freiburg.de/

Weitere Berichte zu: Asbest Rippenfelltumor

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Herzerkrankungen: Wenn weniger mehr ist
30.03.2017 | Universitätsspital Bern

nachricht Stoßlüften ist besser als gekippte Fenster
29.03.2017 | Technische Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Europaweite Studie zu „Smart Engineering“

30.03.2017 | Studien Analysen

Forschungsprojekt: Zukünftige Fahrzeugtechnologien im Open Region Lab – ZuFOR

30.03.2017 | Informationstechnologie

Die Zerschneidung der Tropenwälder steigert den Ausstoß von Treibhausgasen um weiteres Drittel

30.03.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz