Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

20 Minilabore für Nigeria

29.03.2011
Britisch-deutsche Zusammenarbeit ermöglicht Entsendung von mobilen Laboreinheiten für den Kampf gegen Arzneimittelfälschung

Gefälschte Medikamente sind vor allem in Entwicklungsländern ein Problem und können Menschenleben gefährden. Laut Weltgesundheitsorganisation werden in Entwicklungsländern 10 bis 30 Prozent des Arzneimittelumsatzes durch Fälschungen erzielt.

Wo wirksame Kontrollmechanismen fehlen, schaffen die mobilen GPHF-Minilabore Abhilfe, von denen bereits 400 weltweit eingesetzt werden. Sie ermöglichen ohne aufwändige Labortechnik eine schnelle und preiswerte Analyse von Arzneimitteln und bieten so Schutz vor gefälschten Medikamenten.

GPHF ist eine gemeinnützige Initiative des Pharma- und Chemieunternehmens Merck. Finanziert wurden die 20 Minilabore von der britischen Entwicklungsagentur Crown Agents.

„Ich freue mich, dass die Entwicklungsagentur ‚Crown Agents‘ 20 GPHF-Minilabs für Nigeria spendet“, sagte der hessische Innenminister Boris Rhein bei einem Pressegespräch anlässlich der Versendung der Labore am 23. März auf dem Frankfurter Flughafen. An dem Gespräch nahmen auch der britische Honorarkonsul Dr. Rainer Stephan und der Gesandte der Botschaft Nigerias Patrick Okoye teil. Dr. Stephan betonte in einem Statement [PDF, 135KB] die vorbildliche Entwicklungszusammenarbeit: „Besonders freut mich, dass es ein gemeinnütziger Verein aus Deutschland und eine Entwicklungshilfeagentur aus Großbritannien sind, die zusammen einen praktischen Weg gefunden haben, etwas für die Gesundheitsvorsorge in Nigeria zu tun“.

Die 20 GPHF-Minilabore werden in Nigeria vom „Partnership for Transforming Health Systems" (PATHS II) in den Bundesstaaten Enugu, Jigawa, Kaduna und Kano eingesetzt. PATHS ist ein Projekt des britischen Entwicklungsministeriums, das in Kooperation mit nigerianischen Behörden, Partnern aus dem privaten Sektor und der Zivilgesellschaft die Gesundheitsversorgung im bevölkerungsreichsten Land Afrikas verbessern soll.

Quelle: UK in Germany - Britische Botschaft in Berlin

| UK in Germany
Weitere Informationen:
http://www.kooperation-international.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs
13.12.2017 | Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

nachricht Gefäßregeneration: Wie sich Wunden schließen
12.12.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rest-Spannung trotz Megabeben

13.12.2017 | Geowissenschaften

Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs

13.12.2017 | Medizin Gesundheit

Winzige Weltenbummler: In Arktis und Antarktis leben die gleichen Bakterien

13.12.2017 | Geowissenschaften