Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

PASA:Vorapplizierbare Klebstoffe/Elektromobilität: Klebtechnische Fertigungslösung für Radnabenmotor

30.09.2011
Die Klebtechnische Fertigung des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen, präsentiert ihr Leistungsspektrum – Innovationen und anwendungsorientierte Problemlösungen rund um Klebstoff, Applikation, Planung und Umsetzung in die Produktion des Kunden – auf der Bondexpo vom 10.-13. Oktober 2011 in Stuttgart (Halle 7, Stand 7427).
Im Fokus des diesjährigen Messeauftritts stehen:
PASA® – Vorapplizierbare Klebstoffe aus dem Fraunhofer IFAM
Über die Leistungsfähigkeit der PASA®-Technologie können sich die Besucher der Bondexpo 2011 auf dem Stand des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen, überzeugen. Es wird demonstriert, wie diese Klebstoffe in Kombination mit einer Schnellhärtung durch Infrarotstrahlung ihre Vorteile ausspielen können.

PASA® – Vorapplizierbare Klebstoffe aus dem Fraunhofer IFAM: Klebfrei vorbeschichtbar und sekundenschnell härtend. (© Fraunhofer IFAM)


Fügevorrichtung aus dem Fraunhofer IFAM beim Positionieren und Einkleben von Magneten in das Rotor-Blechpaket eines Radnabenmotors. (© Fraunhofer IFAM)

Vorapplizierbare Klebstoffe gestatten die räumliche und zeitliche Trennung von Klebstoffauftrag und eigentlichem Fügeprozess. Im Fraunhofer IFAM werden innovative »Pre-Applicable Structural Adhesives« (PASA®) gemäß individueller Kundenanforderungen entwickelt.

Bauteile, die mit PASA®-Klebstoffen ausgestattet sind, bieten erhebliche Vorteile:

• Der Klebstoff muss nicht mehr vor Ort angemischt und aufgetragen werden.
• Der Klebstoffauftrag kann durch den Bauteilhersteller oder durch einen Lohnbeschichter erfolgen.
• Die Techniken für das Applizieren des Klebstoffs sind effizienter.
• Die arbeitssicherheitstechnisch notwendigen Vorkehrungen beim Fügen werden einfacher.

Elektromobilität: Klebtechnische Fertigungslösung für Radnabenmotoren

Innovative Fertigungskonzepte sind oft der Schlüssel zum effizienten Einsatz der Klebtechnik in industrielle Serienprozesse. Dies zeigt beispielhaft eine an Fraunhofer IFAM entwickelte Fügevorrichtung für Permanentmagnete, die auf der Bondexpo vorgestellt wird.

Die Klebtechnische Fertigung des Fraunhofer IFAM erarbeitete diese Lösung innerhalb des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts »Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität – FSEM«. Ein Schwerpunkt in dem FSEM-Projekt war die elektromagnetische Auslegung, Konstruktion und Fertigung eines kompakten Radnabenmotors mit sehr hoher Drehmomentdichte.

Die Herausforderung beim Kleben von Permanentmagneten auf das weichmagnetische Rotor-Blechpaket des Motors besteht darin, die stetig wirkenden magnetischen Kräfte während der erforderlichen genauen Positionierung der Magneten in der jeweils richtigen Orientierung in einem zumindest teil-automatisierbaren Montageprozess zu beherrschen.

Anne-Grete Becker | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.ifam.fraunhofer.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Beschichtung lässt Muscheln abrutschen
18.08.2017 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

nachricht PKW-Verglasung aus Plastik?
15.08.2017 | Technische Hochschule Mittelhessen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer IPM präsentiert »Deep Learning Framework« zur automatisierten Interpretation von 3D-Daten

22.08.2017 | Informationstechnologie

Globale Klimaextreme nach Vulkanausbrüchen

22.08.2017 | Geowissenschaften

RWI/ISL-Containerumschlag-Index erreicht neuen Höchstwert

22.08.2017 | Wirtschaft Finanzen