Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gutachten bestätigt gesundheitliche Unbedenklichkeit der Hydrotect Veredelung für Keramikfliesen

28.04.2011
Bereits seit mehr als zehn Jahren bietet die Deutsche Steinzeug AG Keramikfliesen mit Hydrotect-Veredelung an.

Dabei setzte Deutschlands bedeutendster Keramikfliesen-Hersteller mit seinen Marken AGROB BUCHTAL und JASBA von Anfang an nicht nur auf überragende Produkteigenschaften, sondern auch auf gesundheitliche Unbedenklichkeit, und zwar vom Herstellungsprozess bis hin zum fertigen Produkt: Die Veredelung wird in flüssiger Form - der Fachmann spricht von einem Liquid - aufgetragen.





Demnach gibt es keine staubförmigen Teilchen, die eingeatmet oder über die Haut aufgenommen werden könnten. Das Liquid wird unmittelbar nach dem Aufbringen in die Glasur eingebrannt. Dieser Vorgang erfolgt maschinell in einer geschlossenen Box, die mit einer Absaugung und anschließender Filterung versehen ist, um so jeglichem denkbaren und undenkbaren Gesundheitsrisiko vorzubeugen.

Die Vorzüge von HYDROTECT basieren auf dem Prinzip der Photokatalyse. Die Grundlage dafür bildet ungiftiges Titantioxid, das durch den Brennvorgang bei hoher Temperatur fest und dauerhaft, also „inert“- in die Glasur eingebunden ist. Somit besteht kein Risiko der Freisetzung feinster Titandioxid-Partikel. Dies wurde nun von kompetenter Stelle nochmals aktuell belegt: Das Institut für Keramik, Glas- und Baustofftechnik der Technischen Universität Freiberg hatte explizit überprüft, ob sich bei der Verarbeitung (Schleifen, Schneiden etc.) oder der anschließen Nutzung des fertigen Belags Kleinstpartikel aus der Glasur lösen können. Das Ergebnis bestätigte noch einmal zweifelsfrei, dass dies nicht der Fall ist. Die feinen Titandioxidpartikel sind fest gebunden und werden nicht freigesetzt.

„Wir sind bei unseren HYDROTECT veredelten Keramikfliesen von Anfang an in jeder Hinsicht auf Nummer sicher gegangen. Das wissenschaftliche Zertifikat von neutraler Stelle gibt uns und unseren Kunden zusätzliche Gewissheit, dass sie die überzeugenden Eigenschaften unserer HYDROTECT veredelten Keramikfliesen bedenkenlos nutzen können“, erklärt Marion Bürger, Leiterin Brandmanagement für die Marken AGROB BUCHTAL und JASBA.

Über HYDROTECT
HYDROTECT ist die geschützte Bezeichnung für ein patentiertes Verfahren, das auf den photokatalytischen Eigenschaften von Titandioxid (TiO2) basiert. Es wird auf die keramischen Fliesen appliziert, bei hoher Temperatur dauerhaft in die Glasur eingebrannt und setzt dann eine Reaktion zwischen Licht, Sauerstoff und Luftfeuchtigkeit in Gang. Optik und ursprüngliche Vorzüge der Fliese (z.B. Abriebfestigkeit, Chemikalienbeständigkeit etc.) werden dadurch nicht negativ beeinflusst.

HYDROTECT-Oberflächen sind hydrophil, also „wasserfreundlich“: Wasser wird nicht wie beim hydrophoben (wasserabweisenden) Lotuseffekt tropfenförmig abgestoßen, sondern verteilt sich als dünner, flächiger Film. Dieser Wasserfilm unterspült Verunreinigungen, die dann mühelos entfernt werden können. Bei beregneten Fassadenflächen wird Schmutz sogar ohne zusätzlichen Eingriff unterwandert und abgespült („Self-Washing-Effekt“). Dadurch wird jeder Regenschauer zu einem kostenlosen und umweltfreundlichen Reinigungsvorgang. Mit HYDROTECT versehene Fliesen wirken antibakteriell ohne Chemie. Durch die Photokatalyse entsteht aktivierter Sauerstoff, der Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze, Algen, Moose und Keime zersetzt und deren Neubildung behindert. Außerdem baut HYDROTECT störende bzw. schädliche Gerüche ab und verbessert so nachhaltig die Luftqualität. Die genannten Effekte verbrauchen sich nicht, sondern werden durch Lichteinfall („Photokatalyse“) stets von neuem (re)aktiviert.

Kontakt
Annette Hartung-Perlwitz
(PR-Referentin für HYDROTECT)
Phone +49 (0)6648 / 62 90 18
Mobile +49 (0)170 / 240 90 78

Email hydrotect@deutsche-steinzeug.de

Annette Hartung-Perlwitz | Deutsche Steinzeug AG
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-steinzeug.de
http://www.jasba.de
http:// www.agrob-buchtal.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Forscherin entwickelt elektronische Textilstruktur für Medizinprodukte
17.02.2017 | Hochschule Niederrhein - University of Applied Sciences

nachricht Untergrund beeinflusst Halbleiter-Monolagen
16.02.2017 | Philipps-Universität Marburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus

23.02.2017 | Förderungen Preise

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Planeten außerhalb unseres Sonnensystems: Bayreuther Forscher dringen tief ins Weltall vor

23.02.2017 | Physik Astronomie