Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vielfalt und Nutzen / Umfassendes Programm für Vernetzer

30.10.2001


Pulverlacke gewinnen als moderne Form der Oberflächenbeschichtung mehr und mehr an Bedeutung. Die Lösemittelfreiheit sowie die nahezu vollständige Rezyklierbarkeit des Oversprays im Lackierprozess machen Pulverlacke und die dazugehörige Industrie umweltfreundlich und umweltverträglich. Mit den Crelan® Produkten bietet Bayer eine breite Palette hochwertige Vernetzer für Pulverlacksysteme.

Polyurethan-Pulverlackbeschichtungen haben eine hervorragende Oberflächenqualität und sind licht-, wetter- und chemikalienbeständig. Sie verfügen außerdem über gute mechanische Eigenschaften. Polyurethan-Pulverlacke bestehen in der Regel aus OH-funktionellen Polyesterharzen, die mit caprolactamblockierten Polyisocyanaten vernetzt werden. Diese Systeme konnten sich allerdings in Europa kaum verbreiten. Der Charme der Pulverlacke – nämlich ihre Lösemittelfreiheit – wird durch die Emission des Blockierungsmittels eingeschränkt.

Für den amerikanischen und asiatischen Markt bietet Bayer jedoch auch eine große Palette maßgeschneiderter blockierter Typen an. Diese beinhaltet einerseits die klassischen IPDI-Typen als auch neuere Typen auf Basis von Desmodur® W mit höherer Flexibilität in Verbindung mit niedrigeren Einbrenntemperaturen. Auf abspaltbare Verbindungen wird bei der Bayer-Polyuretdion-Technologie verzichtet. Die Uretdionhärter von Bayer weisen einen Vierring auf, der zugleich Schutzgruppe bei niedrigen Temperaturen und reaktives Zentrum bei Vernetzungstemperatur ist.

Bei der Aushärtung werden NCO-Gruppen freigesetzt, die mit dem OH-Polyester unter Ausbildung des gewünschten Polymergerüstes abreagieren. Dabei werden weder Caprolactam oder andere Blockierungsmittel noch Wasser abgespalten. Darüber hinaus sind die Uretdion-Typen im Gegensatz zu anderen marktbekannten Wettbewerbsprodukten kennzeichnungsfrei.

Wie auch die flüssigen PUR-Lacksysteme zeichnen sich PUR-Pulverlacke durch hervorragende Verlaufseigenschaften aus. Ursache hierfür ist die besonders niedrige Schmelzviskosität des PUR-Pulverlackhärters. Die Bayer-Produkte der Marke Crelan® können mit einer Vielzahl marktbekannter OH-Polyester kombiniert werden. Dabei erhält man ausgezeichnete Lackoberflächen sowohl im Klarlack als auch in pigmentierten Beschichtungen. Besonders zu erwähnen ist hier die Neuentwicklung Crelan® VP LS 2347 mit einem besonders hohen NCO-Gehalt (circa 19 Prozent) und somit hoher Wirtschaftlichkeit.

Maßgeschneiderte Katalysatoren ermöglichen eine Einflussnahme auf die Reaktivität des Pulverlackes, sodass spezielle Anforderungen bezüglich der Aushärtebedingungen berücksichtigt werden können. Die Möglichkeiten der Formulierung sind vielfältig; so lassen sich durch gezielte Rezeptureinstellung sowohl Hochglanzlacke als auch mattierte Oberflächen erhalten.

| BayNews
Weitere Informationen:
http://www.bayer-ls.de

Weitere Berichte zu: Blockierungsmittel Crelan Lösemittelfreiheit Pulverlack Vernetzer

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Quantenanomalien: Das Universum in einem Kristall
21.07.2017 | Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe

nachricht Projekt »ADIR«: Laser bergen wertvolle Werkstoffe
21.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Robuste Computer für's Auto

26.07.2017 | Seminare Workshops

Läuft wie am Schnürchen!

26.07.2017 | Seminare Workshops

Leicht ist manchmal ganz schön schwer!

26.07.2017 | Seminare Workshops