Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hochpräzise Vorformen für asphärische Linsen

16.09.2005


Zur Herstellung asphärischer Linsen für Digitalkameras, Digitalprojektoren
oder Camcorder bietet die Schott AG erstmalig geeignete Vorformen an,
sogenannte "Precision Gobs". Hergestellt werden die Glasteile in
Massenfertigung am Standort Mainz. Der Technologiekonzern ist damit das
einzige Unternehmen außerhalb Japans, das die hohen Kundenanforderungen an
Precision Gobs erfüllt.



Schott steigt in Massenmarkt ein - Meilenstein auf dem Weg zur Kostensenkung

... mehr zu:
»Asphäre »Glasteil »Linse »Precision »Vorformen

Der Trend zur Miniaturisierung von Optiken in Digital- und Handykameras hält weiter an. Asphärische Linsen spielen eine immer größere Rolle, da eine einzelne Asphäre mehrere sphärische Linsen ersetzen kann - dadurch wird die gesamte Optik kleiner und leichter. Gleichzeitig ermöglichen Asphären bessere Abbildungsqualität und höhere Auflösung.

Zur Herstellung asphärischer Linsen für Digitalkameras, Digitalprojektoren oder Camcorder bietet die Schott AG erstmalig geeignete Vorformen an, sogenannte „Precision Gobs“. Hergestellt werden die Glasteile in Massenfertigung am Standort Mainz. Der Technologiekonzern ist damit das einzige Unternehmen außerhalb Japans, das die hohen Kundenanforderungen an Precision Gobs erfüllt.


Die Glasteile wiegen zwischen 0,3 und 20 Gramm und werden in einem vollkontinuierlichen Prozess direkt aus der Schmelze gefertigt. Gewichtskonstanz und Qualität der feuerpolierten Oberflächen sind so gut, dass keine weitere Bearbeitung mehr notwendig ist, bevor die Glasteile durch Blankpressen zu Asphären umgeformt werden. Dadurch sind Precision Gobs die mit Abstand wirtschaftlichste Alternative von Vorformen für die Herstellung von asphärischen Linsen.

Für die Fälle, bei denen Asphären aufgrund ihrer besonderen Form oder geringen Größe nicht aus Precision Gobs gefertigt werden können, bietet Schott drei weitere Vorformen an: polierte sphärische Linsen, polierte Scheiben bzw. Zylinder sowie „Precision Balls“.

Ermöglicht wird die neue Produktionstechnologie durch speziell entwickelte „Low-Tg-Gläser“, die für das Blankpressen notwendig sind. Das Portfolio von „Low-Tg-Gläsern“ wird kontinuierlich ausgebaut, um kundenspezifische Anforderungen an die optischen Eigenschaften umfassend zu erfüllen.

Matthias M. Reinig | SCHOTT AG
Weitere Informationen:
http://www.schott.com

Weitere Berichte zu: Asphäre Glasteil Linse Precision Vorformen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Forscherin entwickelt elektronische Textilstruktur für Medizinprodukte
17.02.2017 | Hochschule Niederrhein - University of Applied Sciences

nachricht Untergrund beeinflusst Halbleiter-Monolagen
16.02.2017 | Philipps-Universität Marburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie