Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zertifizierte Sicherheit: Pneumatisches Bremssystem ROBA®-linearstop vom TÜV Süd geprüft

18.03.2016

Bei schwerkraftbelasteten Achsen in Maschinen und Anlangen besteht immer das potenzielle Risiko einer abstürzenden Last. Um Personen und Material dennoch zuverlässig vor Schäden zu schützen bietet mayr® Antriebstechnik mit der ROBA®-linearstop daher bereits seit Längerem eine vom TÜV geprüfte vollwertige Sicherheitsbremse für vertikale Achsen. Nun hat das Unternehmen auch die pneumatische Klemmeinheit vom TÜV Süd zertifizieren lassen. Zusätzlich zu den erforderlichen Prüfkriterien für Haltebremsen wurden beim Test 100 dynamische Bremsungen durchgeführt – auch diese Anforderungen erfüllt die Bremse problemlos.

Zur Absicherung schwerkraftbelasteter Achsen in Maschinen und Anlagen eignen sich unter anderem Linearbremsen besonders gut, da sie unabhängig vom Antriebsstrang auf separate Bremsstangen wirken.


Die pneumatische Klemmeinheit ROBA®-linearstop ist vom TÜV Süd zertifiziert. Zusätzlich zu den erforderlichen Prüfkriterien für Haltebremsen wurden beim Test 100 dynamische Bremsungen durchgeführt – auch diese Anforderungen erfüllt die Bremse problemlos.

Bild: mayr® Antriebstechnik


Eine weitere pneumatische Ausführung der ROBA®-linearstop ist als vollwertige dynamische Bremseinrichtung bereits seit Längerem durch den TÜV Süd geprüft und bestätigt. Ohne Weiteres erfüllt sie den Prüfgrundsatz für Notfallbremsungen mit Haltefunktion für lineare Bewegungen (GS-MF-28) des Berufsgenossenschaftlichen Instituts für Arbeitsschutz (BIA).

Bild: mayr® Antriebstechnik


Wie alle mayr® Produkte unterliegen auch die ROBA®-linearstop Bremsen einer sorgfältigen Qualitätskontrolle: Auf dem speziell für Linearbremsen konzipierten Fallprüfstand können Bremskraft, dynamischer Bremsverlauf, Schaltzeiten und Positioniergenauigkeit ausführlich untersucht werden. Bild: mayr® Antriebstechnik

Dadurch befinden sich keine Zahnriemen, Kupplungen oder Spindelmuttern im Sicherheitsstrang der Bremse. Mit der ROBA®-linearstop hat mayr® Antriebstechnik eine zuverlässige Sicherheitsbremse entwickelt, die speziell zum Abbremsen und Halten linear bewegter Massen konzipiert ist und auf eine separate Kolbenstange wirkt.

Die Bremse arbeitet nach dem Fail-Safe-Prinzip und erzeugt die Bremskraft durch Druckfedern. Sie wird je nach Ausführung hydraulisch, pneumatisch oder elektromagnetisch gelüftet und ist als vollwertige Bremse für dynamisches Bremsen oder als Klemmeinheit erhältlich.

Die meisten heute auf dem Markt verfügbaren Linearbremsen fungieren als statische Klemmeinheiten und sind dafür konzipiert, die Achsen im Stillstand sicher zu halten. Personen können sich jedoch auch während der Inbetriebnahme, der Wartung oder sogar während des Produktionsprozesses unter schwebenden Lasten aufhalten, ohne dass zuvor die Lastübergabe auf die mechanische Linearbremse erfolgt ist.

Kommt es in diesen Betriebszuständen zu einem Komplettausfall des Antriebs, ist die Linearbremse allein für das sichere Verzögern der Last verantwortlich. Deshalb sind die ROBA®-linearstop Klemmeinheiten von mayr® Antriebstechnik so ausgelegt, dass sie auch für Notbremsungen geeignet sind. Und dies bestätigt nun auch der TÜV Süd.

TÜV-geprüfte Linearbremsen

„Zusätzlich zu den erforderlichen Prüfkriterien für Haltebremsen haben wir im Rahmen der Zertifizierung durch den TÜV Süd mit unserer pneumatischen Klemmeinheit auch 100 dynamische Bremsungen durchgeführt“, erklärt Bernd Kees, Produktmanager bei mayr® Antriebstechnik.

„Dieser Test, der normalerweise kein Bestandteil der TÜV-Prüfung für Haltebremsen ist, war uns wichtig, weil in der Praxis dynamische Bremsungen auch immer wieder auftreten.“

Die pneumatische Klemmeinheit wurde also unter realistischen Bedingungen getestet und erfüllt alle Anforderungen problemlos. Neben der pneumatischen Haltebremse bietet mayr® Antriebstechnik eine weitere pneumatische Version der Linearbremse, die als vollwertige dynamische Bremseinrichtung bereits seit Längerem durch den TÜV Süd geprüft und bestätigt ist.

Ohne Weiteres erfüllt sie den Prüfgrundsatz für Notfallbremsungen mit Haltefunktion für lineare Bewegungen (GS-MF-28) des Berufsgenossenschaftlichen Instituts für Arbeitsschutz (BIA). Dieser Prüfgrundsatz definiert 1 Million Schaltungen, sowohl ohne als auch mit Lastübernahme, sowie zusätzlich 1000 dynamische Bremsungen.


Chr. Mayr GmbH + Co. KG
Eichenstraße 1, 87665 Mauerstetten
Tel. 08341/804-0, Fax 08341/804-421
www.mayr.com , E-Mail: info@mayr.com

 
Über Mayr Antriebstechnik
Das 1897 gegründete Familienunternehmen Mayr Antriebstechnik ist ein führender Hersteller von Sicherheitsbremsen, Sicherheitskupplungen und Wellenkupplungen. Diese Produkte sind in erster Line für den Einsatz in elektrisch angetriebenen Maschinen und Anlagen konzipiert. Sie finden sich unter anderem in Abfüllanlagen, Werkzeug-, Verpackungs- und Druckmaschinen sowie in Aufzügen, Windkraftanlagen und in der Bühnentechnik. Im Allgäuer Stammhaus in Mauerstetten arbeiten derzeit rund 600 Beschäftigte. Weltweit hat Mayr Antriebstechnik über 1000 Mitarbeiter. Mit Werken in Polen und China, Vertriebsniederlassungen in den USA, in Frankreich, Großbritannien, Italien, Singapur und in der Schweiz sowie 36 weiteren Ländervertretungen ist das Unternehmen global aufgestellt.

Pressekontakt:

Simone Dauer
Pressereferentin
Tel. 08341/804-2332
Fax 08341/804-492332
E-Mail: simone.dauer@mayr.de

Simone Dauer | Mayr Antriebstechnik
Weitere Informationen:
http://www.mayr.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flexiblere Turbomaschinen entwickeln
23.05.2017 | FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur GmbH

nachricht WHZ erhält hochmodernen Prüfkomplex für Schraubenverbindungen
23.05.2017 | Westsächsische Hochschule Zwickau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Methode für die Datenübertragung mit Licht

Der steigende Bedarf an schneller, leistungsfähiger Datenübertragung erfordert die Entwicklung neuer Verfahren zur verlustarmen und störungsfreien Übermittlung von optischen Informationssignalen. Wissenschaftler der Universität Johannesburg, des Instituts für Angewandte Optik der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) präsentieren im Fachblatt „Journal of Optics“ eine neue Möglichkeit, glasfaserbasierte und kabellose optische Datenübertragung effizient miteinander zu verbinden.

Dank des Internets können wir in Sekundenbruchteilen mit Menschen rund um den Globus in Kontakt treten. Damit die Kommunikation reibungslos funktioniert,...

Im Focus: Strathclyde-led research develops world's highest gain high-power laser amplifier

The world's highest gain high power laser amplifier - by many orders of magnitude - has been developed in research led at the University of Strathclyde.

The researchers demonstrated the feasibility of using plasma to amplify short laser pulses of picojoule-level energy up to 100 millijoules, which is a 'gain'...

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebensdauer alternder Brücken - prüfen und vorausschauen

29.05.2017 | Veranstaltungen

49. eucen-Konferenz zum Thema Lebenslanges Lernen an Universitäten

29.05.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz an der Schnittstelle von Literatur, Kultur und Wirtschaft

29.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Intelligente Sensoren mit System

29.05.2017 | Messenachrichten

Geckos kommunizieren überraschend flexibel

29.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

1,5 Millionen Euro für vier neue „Innovative Training Networks” an der Universität Hamburg

29.05.2017 | Förderungen Preise