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TRIP-Stahl mit mehr Crash-Reserve

17.12.2008
Der Prototypenhersteller AC-Tech hat einen rostfreien Trip-Stahl für die Automobilindustrie entwickelt. Daraus lassen sich laut AC-Tech Gussteile herstellen, die im Vergleich zu Bauteilen aus etablierten TRIP-Stählen noch höhere Kräfte aufnehmen können, ohne zu brechen.

Kennzeichnend für einen TRIP-Stahl (Transformation Induced Plasticity) ist, dass er einerseits fester und andererseits dehnbarer ist als konventionelle Legierungen. Die Kombination gegensätzlicher Eigenschaften macht diese Werkstoffe attraktiv für so genannte Crash-Teile im Automobilbau, die bei Aufprall Energie absorbieren und sich dabei nicht mehr als erforderlich verformen. Der Grund dafür ist eine zunehmende Verfestigung beim Verformen.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Eisen- und Stahltechnologie der TU Bergakademie Freiberg habe man diese Crash-Reserve bei Automobilteilen um ein Vielfaches erhöht. Der TRIP-Stahl eigne sich daher gut für Strukturteile, die zugleich sehr sicher und leicht sein sollen. Aufgrund der Anpassung der Gießvorrichtungen an die Legierung fertigt AC-Tech daraus Prototypen und Kleinserienteile mit hoher Zeitersparnis.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/konstruktion/werkstoffe/articles/162392/

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