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Steuerung für Rollstuhl-Hebebühne

04.03.2011
Sicher hinauf

Bei öffentlichen Gebäuden muss ein Zugang auch für Personen mit Gehbehinderung möglich sein. Wenn nur geringe Höhenunterschiede überwunden werden müssen und eine Rampe nicht infrage kommt, eignen sich Rollstuhl-Hebebühnen. Finder liefert Relais für deren Steuerung.

Rollstuhl-Hebebühnen eignen sich für den senkrechten Transport bis auf eine Höhe von eineinhalb Meter. Über einen Handschalter sind sie einfach zu bedienen. Motor und Steuerung des Zahnstangenantriebs sind in den beweglichen Teil der Hebebühne integriert. Die Energieversorgung des Motors geschieht während der Fahrt über Akkus, die sich an den Haltepunkten der Hebebühne wieder aufladen.

Die Sicherheit hat einen hohen Stellenwert, da der Benutzer die Hebebühne selbstständig betätigt. So muss zum Beispiel die einschlägige Normenreihe EN 81 für Aufzüge erfüllt werden. Um Verletzungen zu verhindern, sind die Hebebühnen mit mechanisch verriegelten und kontaktgesicherten Türen, Sicherheitsbügeln und Auffahrrampen ausgestattet. Sobald die Bühne sich aus der unteren Halteposition in Bewegung setzt, wird der Raum darunter durch eine Aluminium-Jalousie abgesperrt. So wird verhindert, dass Personen unter die Hebebühne treten.

Die Steuerung ist mit einem so genannten Totmannschalter ausgestattet: Dadurch bewegt sich die Hebebühne nur so lange, wie der Benutzer den Schalter gedrückt hält. Dafür und für die Realisierung einer Notablass-Funktion werden in der Steuerung Relais der Firma Finder eingesetzt. Die eingesetzten Relais der Serie 44.62 ermöglichen einen maximalen Dauerstrom von jeweils zehn Ampere. Da die Hebebühnen auch im Außenbereich installiert werden können, müssen die Relais bei minus 40 bis plus 85 Grad Celsius zuverlässig arbeiten. pb

| handling
Weitere Informationen:
http://www.handling.de/Special-Medizintechnik/Special-Medizintechnik---Relais-Serie-44-62.htm

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