Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ein schwankender Systemdruck

01.03.2009
verändert bei gebräuchlichen Membran-Dosierpumpen das Dosiervolumen der Pumpe. Damit wird das zu dosierende Medium dem Prozess dann nicht mehr in der korrekten Menge zugeführt. Die Folge sind Qualitätsprobleme und ein unwirtschaftlicher Betrieb. Um das zu verhindern, müssen herkömmliche Dosierpumpen in solchen Fällen ständig nachkalibriert oder mit einer aufwendigen Durchflussmess- und Regeltechnik ausgestattet werden.

Die digitalen Membrandosierpumpen der Baureihe DDI 222 stattet Grundfos optional mit dem 'Flow Monitor' aus; eine elegante Dosierüberwachung über eine intelligente Druck- / Membranpositionsüberwachung im Dosierkopf. So erhält der Betreiber Hinweise auf bestimmte Fehlfunktionen, wie Kavitation, nicht schließende Ventile oder abgerissene Saugleitungen. Nun wurde der 'Flow Monitor' um die neue Funktion 'AutoCal' ergänzt: Damit hat der Anwender auch schwierig zu handhabende Prozesse mit Druckschwankungen im Griff. Mit der AutoCal-Funktion ist das zeitraubende manuelle Nachkalibrieren der Pumpe im Falle wechselnder Systemdrücke nicht mehr erforderlich. Die damit ausgestattete Pumpe kompensiert alle im Prozess auftretenden Druckschwankungen selbst und passt sich automatisch den geänderten Bedingungen an.

Die Information über wechselnde Druckverhältnisse erhält die Pumpe über den im Dosierkopf untergebrachten Drucksensor, also direkt am Ort des Geschehens. Darüber hinaus registriert der integrierte Mikroprozessor zu jedem Zeitpunkt, in welcher Position der EC-Pumpenmotor und die Membran sich befinden. Auf Basis beider Informationen passt die Pumpe automatisch die Drehzahl des integrierten Schrittmotors an - bei steigendem Systemdruck erhöht sie die Schrittgeschwindigkeit, bei sinkendem Systemdruck verringert sie die Schrittgeschwindigkeit. Auf diese Weise dosiert die neue Pumpe exakt das gewünschte Dosiervolumen mit konstanter Präzision.

Einsatz findet die Pumpe beispielsweise beim Dosieren von Antiskalants und Antifoulingmittel in der Membranfiltration und Umkehrosmose, bei der Zugabe von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, bei CIP-Applikationen, beim Dosieren konzentrierter Säuren und Laugen in Aufbereitungs- und Neutralisationsprozessen sowie bei viskosen Medien.

| SCOPE
Weitere Informationen:
http://www.scope-online.de/xist4c/web/Ein-schwankender-Systemdruck_id_161__dId_410430_.htm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Assistenzsysteme für die Blechumformung
28.07.2017 | Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Studie für Patienten mit Prostatakrebs: Einteilung in genomische Gruppen soll Therapie präzisieren

21.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Forscher entwickeln zweidimensionalen Kristall mit hoher Leitfähigkeit

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen - der Dia/Dino-Index

21.08.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz