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"Einmalige" Lösung für geklebte Fensterkonstruktionen ...

01.06.2009
...stellt Lohmann sein Duo-Integral-Klebeband vor.

Das System - das zusammen mit der Firma Otto Chemie realisiert wird - ermöglicht den gemeinsamen Einsatz von Klebeband und Flüssigklebstoff.

Dabei besteht das doppelseitige Haftklebeband aus einem PE-Schaumträger und einem ausgestanzten Teilstück für den Flüssigklebstoff. Das besondere daran ist die Vereinigung zweier unterschiedlicher Klebesysteme und damit auch die Kombination ihrer jeweiligen Vorteile.

Die Integration dieser Klebebandlösung in den maschinellen Fertigungsprozess geklebter Fenster stellte Lohmann vor neue Herausforderungen, da hier verschiedene Automatisierungen verknüpft werden mussten. Für unterschiedliche Fertigungsvolumina wurden schließlich zwei automatische Varianten entwickelt.

Bei der ersten Variante handelt es sich um eine halbautomatische Klebebandapplikation. Hier durchläuft das einzelne Fensterprofil mit Hilfe eines Transportmechanismus einen automatischen Planklebekopf. Das Klebeband wird automatisch appliziert und mit einem leichten Überstand beschnitten. In einem weiteren Schritt erfolgt nun manuell das Einbringen des Flüssigklebstoffes und nach einer bestimmten Aushärtezeit das Einsetzen der Glasscheibe.

Bei der zweiten Variante - die sich für hohe Produktionsvolumina eignet und sich zur Zeit noch im Entwicklungsstadium befindet - handelt es sich um die vollautomatische Verknüpfung zweier unterschiedlicher Automatisierungen. Hier werden die Fensterflügel automatisch in einen Speicher gefüllt und von dort durch einen Manipulator (Roboter oder Mehrachssystem) mittels Greifer übernommen.

Nun wird der Multifunktionsklebekopf - der nacheinander sowohl das Klebeband appliziert als auch den Flüssigklebstoff dosiert - vollautomatisch über den Fensterflügel geführt. Nach der Applikation der beiden Klebesysteme wird die Glasscheibe eingesetzt und der Manipulator stellt die fertig konfektionierten Fensterflügel in einem Transportgestell bereit.

Durch diese automatische Verknüpfung der Systeme kann die Taktzeit weiter optimiert werden, da nicht mehr auf das Aushärten des Flüssigklebstoffes gewartet werden muss. ms

| SCOPE
Weitere Informationen:
http://www.scope-online.de/xist4c/web/Als--einmalige--Loesung_id_161__dId_429240_.htm

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