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Prozessleitsystem für Laboranforderungen weiterentwickelt

08.08.2008
Das speziell auf Laboranforderungen zugeschnittene Prozessleitsystem Simatic PCS 7 Lab hat die Siemens-Division Industry Automation mit neuen Komponenten ausgestattet.

Das auf kompaktem Box-PC basierende Prozessleitsystem ist platzsparend aufgebaut und eignet sich damit besonders gut für Versuche und Experimente in Laborumgebung.


In das Gesamtsystem ist jetzt das dezentrale Peripheriegerät ET200pro integriert. Das I/O-Modul ET200pro ist aufgrund der hohen Schutzart IP67 direkt in der Laboreinrichtung installierbar. Mit zahlreichen seriellen Schnittstellen, analogen und binären Kanälen ausgestattet, lassen sich an ET200pro Laboreinrichtungen wie Waagen oder Rührwerke einfach anschließen. Neu sind auch spezielle Treiber für den Anschluss solcher Laboreinrichtungen sowie das SER-Modul für acht zusätzliche serielle RS 232C-Geräte.

Das Einsatzfeld von Simatic PCS 7 Lab sind Labore in der Chemischen, Petrochemischen, Pharmazeutischen und Nahrungs- und Genussmittel-Industrie, hierbei insbesondere in Brauereien und Molkereien sowie in den Speiseöle und Zucker herstellenden Industrien. Simatic PCS 7 Lab besteht nun aus fünf Komponenten: PC-, Power-, Seriell-, ET200-M-I/O- und ET200pro-I/O-Modul. Der dezentrale Aufbau in stabilen Gehäusen ermöglicht den flexiblen Einsatz an wechselnden Orten. Herzstück ist das PC-Modul, ein kompakter Box-PC, der mit Automatisierungs-, Operator- und Engineeringsystem ausgestattet ist. Als Standardkonfiguration wird das PC-Modul mit I/O-Modul ET200M oder mit I/O-Modul ET200pro geliefert.

Die Komponenten sind vorinstalliert und lassen sich durch Softwarepakete wie Simatic Batch oder Simatic PCS7 Asset Management ergänzen. Simatic PCS 7 Lab arbeitet mit der Systemsoftware des skalierbaren Standard-Prozessleitsystems Simatic PCS 7. Somit lässt sich PCS 7 Lab bei wachsenden Aufgaben im Labor einfach erweitern oder auch die im Labor entwickelte Automatisierungslösung ohne Kompatibilitätsbruch in eine mit dem Standard-PCS 7 gesteuerte Produktionsanlage übertragen.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „IA1646“ an: Siemens Industry Automation, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth. Fax: ++49 911 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von Produktions-, Transport- und Gebäudetechnik. Mit durchgängigen Hardware- und Software-Technologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität und Effizienz seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility, Drive Technologies und OSRAM. Mit weltweit rund 209 000 Mitarbeitern erzielte Siemens Industry im Geschäftjahr 2007 einen Umsatz von etwa 40 Milliarden Euro (pro forma, unkonsolidiert).

Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) ist weltweit führend bei Automatisierungs- und Niederspannungsschalttechnik sowie Industriesoftware. Das Angebot reicht von Standardprodukten für die Fertigungsund Prozessindustrie bis hin zu Branchenlösungen mit der Automatisierung ganzer Automobilproduktionen und Chemieanlagen. Als führender Software-Anbieter optimiert Industry Automation die gesamte Wertschöpfungskette produzierender Unternehmen – von Produktdesign und -entwicklung über Produktion und Vertrieb bis zum Service.

Gerhard Stauss | Siemens Industry Solutions
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/pcs7
http://www.siemens.de/automation/press
http://www.siemens.com/industry

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