Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Portalzentrum für die Großteilbearbeitung

24.02.2009
Beim Vergleich des neuen Portalzentrums DMC 210 U für die Großteilbearbeitung zur Vorgängermaschine gibt es laut Gildemeister kaum ein Kriterium, das nicht nennenswert verbessert worden ist.

So präsentiert sich die DMC 210 U nicht nur im neuen DMG-Design mit Ergoline-Steuerung, sondern mit längerer Y-Achse, größerem Z-Weg, höheren Vertikaldurchgang, schnelleren Rund- und Linearachsen mit gesteigerter Dynamik, größerem Schwenkbereich in der B-Achse, größeren und schwereren Werkzeugen sowie einer höheren Tischbelastung und schnellerem Palettenwechsel.

Hinzu kommen zielgerichtete Ausbaustufen, beispielsweise in punkto Spindelvarianten oder mit Blick auf eine weitergehende Automation. Für optimale Leistung und Prozesskontrolle sorgen wahlweise die CNC-Steuerungen Siemens 840D Solutionline sowie die iTNC 530 und Mill Plus iT von Heidenhain.

Palettenwechsler für Werkstückgewichte bis 5000 kg

Der in der Standardausführung integrierte Palettenwechsler für die automatisierte Großteilbearbeitung kann als Schnittstelle zu weiteren Automatisierungseinrichtungen wie dem Dreifach-Palettensysten RS 3 dienen. Damit lassen sich nun Werkstücke mit einem Gewicht bis zu 5000 kg hocheffizient bearbeiten. Im Vergleich zur Vorgängermaschine DMC 200 U entspricht das einer Steigerung um 1500 kg, was in Kombination mit den 150 mm längeren Achswegen das Bauteilspektrum entsprechend vergrößert. Konkret steht ein Arbeitsbereich in X, Y und Z von 1800, 2100 und 1250 mm zur Verfügung, bei einem vertikalen Durchgang zwischen Tischoberkante und Spindelnase von 1480 mm.

Achsdynamik wurde verdoppelt

Verdoppelt wurde die Achsdynamik der Rundachsen: So dreht die B-Achse mit 30 min—1. Der neue B-Achs-Schwenk-Fräskopf hat einen Schwenkbereich von 210°. Auch auf der „Geraden“ bietet das neue Fünf-Achs-Portalzentrum mehr: So beschleunigt beispielsweise die X-Achse mit 4 statt bisher 3 m/s².

Das Portalzentrum DMC 210 U bietet die grundlegenden Merkmale der Portalbauweise, angefangen bei der Fünf-Achs-Simultanbearbeitung mit A- oder B-Achs-Fräskopf über den thermosymmetrischen, eigensteifen Aufbau mit Drei-Punkt-Auflage für schnelle Inbetriebnahme bis hin zum vertikal am Portal bewegten Querträger mit konstant kurzer Schwenkkopf-Auskragung.

Unterschiedliche Spindeln stehen zur Auswahl

Hinsichtlich der Spindel hat der Anwender neben der Standardspindel mit 10 000 min—1 die Auswahl zwischen drehmomentstärkeren Ausführungen wie der 5X-Torque-Master-Spindel mit einem Drehmoment bis 1550 Nm oder drehzahlschnellen Spindeln mit 12 000 und 18 000 min—1.

Eingewechselt werden die Werkzeuge in der Standardvariante aus einem Werkzeugmagazin mit 60 Plätzen, optional sind aber auch Konfigurationen mit 120, 180 und 240 Plätzen verfügbar. Werkzeuge mit bis zu 650 mm Länge, 250 mm Durchmesser und einem Gewicht bis 30 kg nimmt das Magazin auf.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanende_fertigung/articles/172045/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Ifremer entwickelt autonomes Unterwasserfahrzeug zur Untersuchung der Tiefsee
24.02.2017 | Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

nachricht Baukasten-System für die Linienfertigung: Die VL-Baureihe von EMAG
21.02.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie