Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Phoenix Contact und Jenoptik starten mit intelligenter LED-Beleuchtung für Maschinen

03.05.2013
Phoenix Contact hat in Kooperation mit Jenoptik intelligente LED -Maschinenleuchten entwickelt. Grundlage für die strategische Zusammenarbeit beider Unternehmen ist ein langfristiger Entwicklungs- und Liefervertrag.

Die PLD-Maschinenleuchten der neuen Produktfamilie PLD (Phoenix Lighting Devices) wurden auf der Hannover Messe von Phoenix Contact erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt.


Vorstellung der LED-Maschinenleuchten auf der Hannover Messe 2013: Wolfgang Keller, Leiter Business Unit Optoelektronische Systeme bei Jenoptik, und Martin Müller, Leiter Business Unit I/O and Networks bei Phoenix Contact Electronics, (v. l. n. r.) präsentieren das Ergebnis der Zusammenarbeit.

Die LED-Leuchten sind die ersten Produkte einer neuen LED-Leuchtengeneration, mit denen sich die Beleuchtung beispielsweise über ein PLD-Kommunikationsmodul vollständig und auf kürzestem Weg in die Steuerung von Maschinen integrieren lässt. Sie leuchten den Arbeitsbereich effizient und dank der innovativen Optik blendfrei aus, lassen sich kontinuierlich Dimmen oder im Blitzmodus betreiben und bei Bedarf hintereinander schalten.

Integriert werden können die Leuchten mit der Schutzart IP67 beispielsweise in Maschinen der Elektronikproduktion, Drucktechnik, Verpackung und Abfüllung sowie Holz-, Metall- und Kunststoffverarbeitung.

Phoenix Contact vermarktet und vertreibt die Produkte über das weltweite Vertriebsnetz und leistet sowohl den Pre- als auch After-Sales Support. Als Anbieter integrierter opto-elektronischer Systemlösungen ist Jenoptik im Rahmen des in 2012 geschlossenen Vertrages verantwortlich für die Entwicklung und Fertigung der PLD-Maschinenleuchten nach der Spezifikation von Phoenix Contact. Der Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Im Rahmen der strategischen Zusammenarbeit ist die Entwicklung und Fertigung weiterer Produkte durch Jenoptik für den sukzessiven Ausbau der neuen Produktfamilie PLD vorgesehen.

„Mit Jenoptik haben wir einen kompetenten Projektpartner, der uns in der Erweiterung unseres Produktportfolios und der erfolgreichen Erschließung des Marktes für industrielle LED-Beleuchtung optimal unterstützt. Überzeugt haben uns insbesondere die umfangreichen Kompetenzen in LED-Beleuchtung, Optik und Elektronik und die langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung kundenspezifischer Produkte. Wir sind überzeugt, dass die neue LED-Leuchtenfamilie das Potenzial hat, ein Highlight-Produkt 2013 zu werden“, so Martin Müller, Leiter Business Unit I/O and Networks bei Phoenix Contact Electronics in Bad Pyrmont.

„Wir freuen uns, dass wir mit Phoenix Contact einen weiteren Schlüsselkunden im Bereich der LED-Beleuchtungen gewinnen konnten“, so Wolfgang Keller, Leiter der Business Unit Optoelektronische Systeme. „Die erfolgreiche strategische Partnerschaft mit Phoenix Contact unterstreicht den Anspruch, unsere Position als einer der führenden Systemanbieter und OEM-Partner für industrielle LED-Beleuchtungslösungen auszubauen.“

Zu Phoenix Contact
Phoenix Contact ist weltweiter Marktführer für Komponenten, Systeme und Lösungen im Bereich der Elektrotechnik, Elektronik und Automation. Das Familien-Unternehmen beschäftigt heute 12.800 Mitarbeiter weltweit und hat in 2012 einen Umsatz von 1,59 Mrd. Euro getätigt. Der Stammsitz ist im westfälischen Blomberg. Zur Phoenix Contact-Gruppe gehören neun Unternehmen sowie 50 eigene Vertriebs-Gesellschaften.

Das Produktspektrum umfasst Komponenten und Systemlösungen für die Energieversorgung inklusive Wind- und Solar, den Geräte- und Maschinenbau sowie den Schaltschrankbau. Ein vielfältiges Programm von Reihen- und Sonderklemmen, Printklemmen und Steckverbindern, Kabelanschlusstechnik und Installationszubehör bietet innovative Komponenten. Elektronische Interfaces und Stromversorgungen, Automatisierungssysteme auf Basis von Ethernet und Wireless, Sicherheitslösungen für Mensch, Maschine und Daten, Überspannungsschutz-Systeme sowie Software-Programme und -Tools bieten Errichtern und Betreibern von Anlagen sowie Geräteherstellern umfassende Systeme.

Zur Jenoptik-Sparte Optische Systeme
Der Jenoptik-Konzern gehört mit der Sparte Optische Systeme zu den wenigen Herstellern weltweit, die Präzisionsoptiken und Systeme für höchste Qualitätsansprüche fertigen. Neben dem Angebot an opto-mechanischen & opto-elektronischen Systemen, Modulen und Baugruppen ist die Sparte Entwicklungs- und Produktionspartner für optische, mikrooptische und beschichtete optische Komponenten – sowohl aus optischem Glas, Infrarotmaterialien und aus Kunststoffen. Herausragende Kompetenz besteht in der Entwicklung und Fertigung von Mikrooptiken zur Strahlformung, die in der Halbleiterindustrie und der Lasermaterialbearbeitung zum Einsatz kommen.

Zum Produktportfolio gehören weiterhin optische und opto-elektronische Systeme und Komponenten für Anwendungen in den Bereichen Sicherheits- und Wehrtechnik, Medizintechnik und Gesundheitswesen, Automotive und Maschinenbau, digitale Bilderfassung und -auswertung sowie Beleuchtung.

Kontakt
Jenoptik Optische Systeme
Mathias Goebel
Leiter Business Development
Tel.: 036482-128
Mathias.goebel@jenoptik.com
Phoenix Contact GmbH & Co.KG
Eva von der Weppen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 05235-341713
eweppen@phoenixcontact.com

Eva von der Weppen | Phoenix Contact
Weitere Informationen:
http://www.phoenixcontact.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Nutzfahrzeuge: Neuer Professor entwickelt effizientere und leichtere Bauteile mit 3D-Metall-Drucker
03.05.2018 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Die Zukunft des Fliegens auf dem Prüfstand
25.04.2018 | Technische Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

Wie verleiht man Zellen neue Eigenschaften ohne ihren Stoffwechsel zu behindern? Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München veränderte Säugetierzellen so, dass sie künstliche Kompartimente bildeten, in denen räumlich abgesondert Reaktionen ablaufen konnten. Diese machten die Zellen tief im Gewebe sichtbar und mittels magnetischer Felder manipulierbar.

Prof. Gil Westmeyer, Professor für Molekulare Bildgebung an der TUM und Leiter einer Forschungsgruppe am Helmholtz Zentrum München, und sein Team haben dies...

Im Focus: LZH showcases laser material processing of tomorrow at the LASYS 2018

At the LASYS 2018, from June 5th to 7th, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) will be showcasing processes for the laser material processing of tomorrow in hall 4 at stand 4E75. With blown bomb shells the LZH will present first results of a research project on civil security.

At this year's LASYS, the LZH will exhibit light-based processes such as cutting, welding, ablation and structuring as well as additive manufacturing for...

Im Focus: Kosmische Ravioli und Spätzle

Die inneren Monde des Saturns sehen aus wie riesige Ravioli und Spätzle. Das enthüllten Bilder der Raumsonde Cassini. Nun konnten Forscher der Universität Bern erstmals zeigen, wie diese Monde entstanden sind. Die eigenartigen Formen sind eine natürliche Folge von Zusammenstössen zwischen kleinen Monden ähnlicher Grösse, wie Computersimulationen demonstrieren.

Als Martin Rubin, Astrophysiker an der Universität Bern, die Bilder der Saturnmonde Pan und Atlas im Internet sah, war er verblüfft. Die Nahaufnahmen der...

Im Focus: Self-illuminating pixels for a new display generation

There are videos on the internet that can make one marvel at technology. For example, a smartphone is casually bent around the arm or a thin-film display is rolled in all directions and with almost every diameter. From the user's point of view, this looks fantastic. From a professional point of view, however, the question arises: Is that already possible?

At Display Week 2018, scientists from the Fraunhofer Institute for Applied Polymer Research IAP will be demonstrating today’s technological possibilities and...

Im Focus: Raumschrott im Fokus

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat sein Observatorium in Zimmerwald um zwei zusätzliche Kuppelbauten erweitert sowie eine Kuppel erneuert. Damit stehen nun sechs vollautomatisierte Teleskope zur Himmelsüberwachung zur Verfügung – insbesondere zur Detektion und Katalogisierung von Raumschrott. Unter dem Namen «Swiss Optical Ground Station and Geodynamics Observatory» erhält die Forschungsstation damit eine noch grössere internationale Bedeutung.

Am Nachmittag des 10. Februars 2009 stiess über Sibirien in einer Höhe von rund 800 Kilometern der aktive Telefoniesatellit Iridium 33 mit dem ausgedienten...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Mikroskopie der Zukunft

22.05.2018 | Medizintechnik

Designerzellen: Künstliches Enzym kann Genschalter betätigen

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics