Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Als pfiffiger Geselle

01.05.2010
...erweist sich Top Solid Wood 2010 aus dem französischen Softwarehaus Missler Siftware.

Die aktuelle Version seiner integrierten CAD-CAM-Software ist für alle im Innenausbau tätigen Unternehmen der Holzbranche wie Ladenbauer, Tischler, Schiffs- und Fahrzeuginneneinrichter gedacht. Neue Möglichkeiten zur 3D-Konstruktion optimieren darin das Anlegen und die Verwendung von Standardkomponenten und gleichen automatisch die assoziierten Fertigungsprozesse ab. Darüber hinaus lässt sich die Software eine stärkere Individualisierung von Nomenklaturen und Fertigungseigenschaften zu und bietet neue Funktionen in Anlage und Zuschnitt von Elementen im Nesting-Verfahren.

Ein besonderes Highlight in der 2010er Version von Top Solid Wood ist die neue Generation intelligenter Bauteile. Trotz der gewissermaßen unendlichen Vielfalt an möglichen Formen im Holzbereich basieren die meisten Elemente in einem Betrieb auf den gleichen Komponenten. Diese anzulegen und im System zu standardisieren, ist vor allem zeitraubendes Unterfangen. Zu den neuen Features in Top Solid Wood, die den Umgang mit solchen Standardbauteilen erleichtern, zählt auch die Funktion "Bedingte Form", die die minutenschnelle Konstruktion einer rechteckigen Form im dreidimensionalen Raum ermöglicht. Der Konstrukteur benötigt dafür weder Abmessungen noch Zeichnungspunkte, sondern kann frei nach Bedarf zeichnen und im Anschluss vom Programm alle notwendigen Daten zu Abmessungen und Materialeigenschaften sowie Aufspannungen und Fertigungsbedingungen hinzufügen lassen. Ausgestattet mit einer automatischen Kollisionsanalyse kann eine solche bedingte Form als Standardform für künftige Projekte gespeichert und nach Belieben angepasst und positioniert werden.

Erweiterte Nesting-Funktionen

Um den Verschnitt beim Nesting-Verfahren weiter zu reduzieren, ist es in Topsolid Wood 2010 möglich, mehrere Projekte miteinander zu kombinieren. TopSolid Wood verteilt die Bauteile platzsparend auf den Panelen, sowohl von komplexen Projekten mit verschiedenen Bauteilformen als auch für Projekte mit rechteckigen Elementen. Das Programm berücksichtigt dabei den Faserverlauf im Holz und richtet die Schnittlage und Anordnung von Traversen der Maschine daran aus, wodurch der Einsatz der Maschine optimiert und die Notwendigkeit des Eingreifens durch den Bediener weitgehend vermieden wird. Modifikationen sind jederzeit möglich, dank der vollen Assoziativität von Konstruktions- und Fertigungsmodul, die eine direkte und schnelle Verbindung zwischen Produktentwicklung und NC-Programmierung erlaubt und das Optimierungspotenzial von moderner CAD-CAM-Technologie voll ausschöpft.

Volle Kontrolle über Schnitt und Kalibrierung

Durch die automatische Zuweisung von Bearbeitungseigenschaften bietet das Fertigungsmodul TopSolid WoodCam einen hohen Nutzerkomfort. Diese Programmierung kann dabei jederzeit den Bedürfnissen des Nutzers angepasst werden. In der 2010er Version wurden dazu die Möglichkeiten ergänzt, die Vorschubgeschwindigkeit dem Faserverlauf im Holz anzupassen und die Bearbeitungswege für Kanten bei Massivholzteilen so zu modifizieren, dass das Risiko der Splitterung reduziert wird.

Missler Siftware | SCOPE
Weitere Informationen:
http://www.scope-online.de/Konstruktion---Entwicklung/CAD-CAM-Software_id_2781__dId_500080__app_510-30201_.htm

Weitere Berichte zu: Faserverlauf Fertigungsmodul Nesting-Verfahren Solid Topsolid

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Luftturbulenzen durch Flugzeuge bald beherrschbar
08.12.2017 | Universität Rostock

nachricht Ein MRT für Forscher im Maschinenbau
23.11.2017 | Universität Rostock

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie