Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuartige Antriebseinheit optimiert Biegen, Trennen und Montieren von Stanzteilen

04.11.2009
Die Zetka Stanz- und Biegetechnik GmbH & Co. KG und Creative Automation entwickeln ein servo-mechanisches Hybridmodul für den vielseitigen und zuverlässigen Einsatz im Stanz- und Montagebereich der Elektronikfertigung. Auf der Productronica 2009 in München (Halle B4, Stand 450) zeigen beide Unternehmen eine realistische Studie dieser Automatisierungskomponente.

Das zum Patent angemeldete Modul kombiniert erstmals einen rotierenden Servoantrieb von Festo mit einem bereits patentierten linearen Kurvenantrieb und ermöglicht so den Anwendern mehr Flexibilität im Hinblick auf Weg, Zeit, Lineargeschwindigkeit und Beschleunigung ihrer Produktionsanlagen.

Das neuartige, servo-mechanische Hybridmodul arbeitet deutlich schneller und präziser als herkömmliche lineare Servomodule. So sind Geschwindigkeiten von bis zu 1000 Hüben pro Minute bei einer Positionsgenauigkeit von +/- 0,01 mm stufenlos erreichbar.

Modul arbeitet auch bei hohen Geschwindigkeiten schmierungsfrei

Durch eine spezielle Kombination von Werkstoff und Beschichtung arbeitet das Modul auch bei hohen Geschwindigkeiten schmierungsfrei. Ein spezielles Kühlsystem gewährleistet bei Bedarf eine konstante Temperatur in den Führungen.

Anders als herkömmliche Antriebe können durch die spezielle Technologie des Hybrid-Moduls in einem Zyklus mehrere Bearbeitungspositionen präzise angesteuert werden. Damit sind auch pulsierende Bewegungen möglich. So können Tiefzieh-, Präge- und andere Umformprozesse, die bisher in mehreren Folgen bearbeitet werden mussten, sicher in einem Arbeitsgang erfolgen. Ein weiterer Vorteil liegt in einem deutlich verbesserten Verhältnis der Kraftübertragung aus dem eingesetzten Servomotor. Durch die Integration der Servoachse mit der rotierenden Kurvenscheibe werden bei kleinstem Bauraum Kräfte von 5-20 kN erreicht.

Zusätzliche Automatisierungskomponenten lassen sich integrieren

Zusätzlich können zwei weitere Komponenten in das Hybrid-Modul integriert werden:

-Ein intelligentes Toleranz-Ausgleichssystem kompensiert Schwankungen in der Materialstärke des zu verarbeitenden Bandes und gewährleistet so eine hohe Gleichmäßigkeit.

-Eine Kraft-Wege-Überwachung erkennt den Verschleiß von aktiven Bearbeitungselementen wie Schneidstempeln.

Die neuen Automatisierungsmodule sind direkt in Maschinen und Anlagen integrierbar. Als zusammengesetzte Einheit lassen sich die Automatisierungskomponenten vor einer weiterverarbeitenden Anlage eines Kunden installieren, um schnelle und präzise Biege-, Stanz- und Ziehoperationen durchzuführen. Darüber hinaus können die Module nach der Integration in Folgeverbundwerkzeuge hochpräzise und extrem schnelle Querbewegungen ausführen.

Jürgen Schreier | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/trenntechnik/articles/235765/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flüssiger Wasserstoff im freien Fall
05.12.2016 | Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)

nachricht IPH entwickelt Prüfstand für angetriebene Tragrollen
29.11.2016 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weiterbildung zu statistischen Methoden in der Versuchsplanung und -auswertung

06.12.2016 | Seminare Workshops

Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen

06.12.2016 | Förderungen Preise

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften