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Integrierte Industriesoftware: Mit dem TIA Portal leitet Siemens eine neue Ära modernen Engineerings ein

24.11.2010
Die Zusammenführung von Industrie-Software und Automatisierungstechnik ist der Schlüssel zu erheblich kürzeren Markteinführungszeiten neuer Produkte und zu einem deutlich schnelleren Return on Investment.

Anlässlich der Siemens-Pressekonferenz am ersten Messetag der SPS/IPC/Drives 2010 in Nürnberg betonte Anton S. Huber, CEO der Siemens-Division Industry Automation, die zentrale und wachsende Bedeutung von Software für Siemens und die Industriebranchen: „Siemens ist heute führend in der Entwicklung von Software für die produzierende Industrie. Wir haben durch strategische Akquisitionen unser Angebot ausgebaut und bieten ein komplettes Softwareportfolio vom Produktdesign bis zur Produktionssteuerung.“

Diese Entwicklung hat auch Eingang gefunden in ein neues, komplett integriertes Engineering Framework „TIA Portal“, das Highlight auf der diesjährigen Messe. Dazu Huber: „Wir haben unser weltweit führendes Angebot Totally Integrated Automation weiterentwickelt, um unsere Kunden in einer neuen Ära des modernen Engineerings zu begleiten.“

„Wir integrieren Industriesoftware und Automatisierungstechnik und bieten durchgängige Lösungen für den gesamten Produktlebenszyklus einschließlich dem Produktionsprozess“, sagte Anton S. Huber. „Mit dem neuen TIA Portal, ausgelegt auf Effizienz, intuitive Bedienung und Zukunftssicherheit, lösen unsere Kunden alle Engineering-Aufgaben der Automatisierungs- und Antriebstechnik. Sie verbessern ihre Wettbewerbsfähigkeit und können neue Produkte schneller auf den Markt bringen. In diesen integrierten Lösungen sehen wir Wachstumschancen“, so Huber.

„Trotz des Krisenjahrs 2009 haben wir unsere Ausgaben für Forschung und Entwicklung gehalten, um unsere Innovationsinitiative weiter voranzutreiben. Wir haben in die Zukunft investiert und technologische Neuheiten im Fokus, unabhängig von Konjunkturzyklen“, sagte Huber. Auf der diesjährigen Messe SPS/IPC/Drives zeigte sich dies in einer Vielzahl von Innovationen bei der Niederspannungs-Schalttechnik und bei Industrie-Stromversorgungen. Hinzu kamen Neuerungen bei den Controllern und Industrie-PCs, innovative Remote-Access-Lösungen für Teleservice und Telecontrol sowie Erweiterungen im Portfolio der RFID- und Codelesesysteme. Laut Huber ist das Geschäft von Industry Automation im Nachkrisenjahr deutlich gewachsen. Das Ergebnis von Industry Automation kletterte im vierten Quartal des Geschäftsjahrs 2010 im Vergleich zum Vorjahreswert um 61 Prozent auf 334 Mio. EUR. Der Anstieg stützte sich auf eine höhere Nachfrage sowie eine bessere Kapazitätsauslastung. Der Umsatz stieg dabei um 21 Prozent und der Auftragseingang um 25 Prozent, gestützt von Wachstum in allen Geschäftseinheiten und Regionen. Im gesamten Geschäftsjahr 2010 kletterte der Auftragseingang um 15 Prozent auf 6.421 Mrd. EUR, der Umsatz um 8 Prozent auf 6.226 Mrd. EUR, und das Ergebnis legte um 54 Prozent auf 1.048 Mrd. EUR zu.

Laut Huber ist Siemens heute führend in der Entwicklung von Engineering-Software. Das Unternehmen habe früh auf die wachsende Anwendungskomplexität in der Automatisierung reagiert und bereits 1996, gemeinsam mit den Simatic-S7-Controllern, Totally Integrated Automation eingeführt. Ziel sei es damals gewesen, unterschiedliche Engineering-Tools zu integrieren, um dem Ingenieur zu einer konsistenten Projektsicht zu verhelfen. Und heute, 14 Jahre danach, beginne mit dem TIA Portal für alle Siemens-Engineering-Tools der Automatisierungs- und Antriebstechnik eine neue Ära mit bisher nicht dagewesener Nutzerunterstützung und Effizienz.

Die völlig neu entwickelte Software-Architektur ist sowohl für Einsteiger wie auch für erfahrene Benutzer geeignet. Das TIA Portal bildet die Basis aller künftigen Engineering-Systeme zur Projektie-rung, Programmierung und Inbetriebnahme der Automatisierungsgeräte und Antriebssysteme des Totally-Integrated-Automation-Spektrums von Siemens. Beispiele dafür sind die neuen Engineering-Systeme Simatic Step 7 V11 für Simatic-Steuerungen und Simatic WinCC V11 für Simatic-HMI (Human Machine Interface)- und Prozessvisualisierungs-Anwendungen. Das TIA Portal bietet alle Engineering-Funktionalitäten in einem einzigen Framework mit einheitlicher Benutzerschnittstelle. Die Funktionalität des TIA-Portals ist einfach mittels Installation zusätzlicher Software-Pakete erweiterbar, zum Beispiel um die Projektierung für Antriebe mit der neuen Engineering-Software StartDrive V11. Für die Entwicklung des TIA-Portal-Frameworks hat Siemens über mehrere Jahre hinweg typische Engineering-Anwendungen untersucht sowie Kundenanforderungen weltweit analysiert und bewertet. Vor der Markteinführung des nun voll integrierten TIA Portals und der Softwarepakete in der Version 11 hat sich das Konzept bereits bewährt. Seit letztem Jahr setzen schon mehr als 20.000 Simatic-S7-1200- und Basic-Panel-Kunden Software-Module aus dem neuen Framework ein.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „IA2514“ an:
Siemens Industry Automation, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth
Fax: ++49 (911) 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com
Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 204.000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 34,9 Milliarden Euro.http://www.siemens.com/industry

Die Siemens-Division Industry Automation(Nürnberg) ist weltweit führend bei Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik sowie Industriesoftware. Das Angebot reicht von Standardprodukten für die Fertigungs- und Prozessindustrie bis hin zu Branchenlösungen mit der Automatisierung ganzer Automobilproduktionen und Chemieanlagen. Als führender Software-Anbieter optimiert Industry Automation die gesamte Wertschöpfungskette produzierender Unternehmen – von Produktdesign und -entwicklung über Produktion und Vertrieb bis zum Service. Mit weltweit rund 33.000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry Automation im Geschäftjahr 2010 einen Umsatz von 6,2 Milliarden Euro.www.siemens.com/industryautomation

Reference Number: IIA2010112514d

Reiner Schönrock | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/industry-automation

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