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Hydraulik pumpt Produktivität neuer Maschinen nach oben

30.04.2009
Mit Hochdruck arbeiten Entwickler und Konstrukteure aktuell an neuen Maschinenkonzepten. Ein Schlüssel für höhere Produktivität: innovative Hydraulikantriebe.

Lucas Wintjes, Geschäftsleiter Vertrieb Industriehydraulik des Geschäftsbereichs Hydraulics der Bosch Rexroth AG, sieht dabei in der Kombination aus Produkten und branchenspezifischem Anwendungs-Know-how den entscheidenden Faktor für schnelle Ergebnisse.

Die Stellparameter zur Produktivitätssteigerung liegen laut Wintjes in einer erhöhten Energieeffizienz, in der Elekrohydraulik und in einer normgerechten funktionalen Sicherheitsausstattung. Der Schlüssel für die Verstellung sieht der Geschäftsleiter in innovativen hydraulischen Antriebssystemen, die zum Beispiel eine um mindestens 50% höhere Energieeffizienz ermöglichen. Bei modernen Maschinen füge sich die Elektrohydraulik nahtlos in unterschiedene Steuerungsarchitekturen ein.

Ziel ist die Reduzierung der Stückkosten

„Gerade jetzt investieren Anwender nur dann, wenn sie mit neuen Maschinen die Stückkosten deutlich senken können“, erläutert Wintjes. Für einen Anbieter kompletter Antriebsstrukturen bedeutet das, verstärkt beratend tätig zu sein. Rexroth sei in der Lage, Produkt-Know-how mit weltweit gebündelten Anwendungserfahrung zu verknüpfen. Die Ergebnisse spiegelten sich in jeder Branche in maßgeschneiderten Lösungen wider.

Dazu steigt der Antriebs- und Automatisierungsspezialist bereits in der Konzeptphase in Anwenderprojekte ein. Das ermöglicht frühzeitig eine spezifische Auslegung und Überprüfung komplexer Lösungen mit Hilfe der computergestützten Simulation. Dadurch werde das gesamte Engineering entscheidend verkürzt.

Energieeinsparung durch drehzahlvariable Pumpenantriebe

Auf dem Weg zu höherer Energieeffizienz setzt Rexroth auf die jüngste Generation drehzahlvariabler Pumpenantriebe. Die damit erreichbare Energieeinsparung um bis zu 50% führt zur Reduzierung der Betriebskosten, beispielsweise bei Werkzeugmaschinen.

Außerdem erhöht die Elektrohydraulik die Leistungsfähigkeit und Flexibilität von Automatisierungssystemen. Wichtig dabei seien anwendungsspezifisch vorkonfigurierte Steuerungseinheiten. Dabei verweist Wintjes auf die HACD-Regelelektroniken für das Einspritzen und die Werkzeugschließbewegung von Kunststoff-Spritzgießmaschinen. Damit komme man den Forderungen der Kunden nach, immer mehr Funktionalitäten in die Software zu verlagern.Das erhöht einerseits den Freiheitsgrad bei der Modularisierung von Maschinenkonzepten. Aktuelle Ergebnisse von Rexroth spiegeln sich in einbaufertigen Modulen und der Steuerungstechnik zur Erhöhung der funktionellen Maschinensicherheit wider. Ziel ist es, die Umsetzung der neuen, ab Ende 2009 europaweit gültigen Maschinenrichtlinie zu erleichtern.

Andererseits nimmt Rexroth mit der Funktionsverlagerung in die Software die Arbeit des Maschinenbedieners ins Visier. Indem der Maschinenbediener die Parameter hydraulischer und elektrischer Antriebe gleichermaßen über die Steuerung an neue Aufgaben anpasst, soll die Umrüstung von Maschinen erleichtert werden.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/konstruktion/antriebsundsteuerungstechnik/articles/186041/

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