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Fünfachsige Portalfräsmaschine für Leichtmetall- und Kunststoffbearbeitung

27.10.2008
Die neueste Entwicklung von Westphal, Hersteller von CNC-Bearbeitungszentren für die Holz-, Alu- und Kunststoffindustrie aus Hameln, ist die Portalfräsmaschine Techline K 510-G zur Bearbeitung von Werkstoffen wie Holz, Kunststoffe aller Art, Verbundwerkstoffe wie glasfaserverstärkte Kunststoffe, Aluminium und Modellbauschäume (Ureol) im Werkzeug- und Modellbau.

Die Verfahrwege in X-, Y- und Z-Richtung betragen je nach Ausführung 1500 bis 6000 mm, 1000 bis 3000 mm und 500 bis 1500 mm, die Eilganggeschwindigkeiten in X und Y sind 60 m/min sowie in Z 30 m/min. Die Ausrüstung kann je nach Bedarf variieren. Gesteuert wird die Maschine von einer Heidenhain-CNC ITNC 530.

Spezieller Tisch für die Fünf-Achs-Bearbeitung

Um die Werkstücke zu fixieren und über Anschläge lagerichtig zu positionieren, wurde ein spezieller Auflagetisch entwickelt, auf dem das Werkstück fünfachsig bearbeitet werden kann. Der Zwei-Achs-Fräskopf verfügt über eine 15-kW-Frässpindel mit Gebersystem. Das bedeutet, dass der Frässpindel ab der Drehzahl null das volle Drehmoment von 12 Nm zur Verfügung steht.

Durch die Freiheitsgrade sämtlicher Achsen wird die volle Fünf-Achs-Funktionalität gewährleistet, betont der Hersteller. Auch das Gewindeschneiden in unterschiedlichen Materialien ist möglich, weil der geregelte Antrieb der Hochfrequenzfrässpindel auf eine Drehzahl von nahezu null herunterfahren kann.

Spindeldrehzahlen bis 28 000 min—1

Die Maschine ist mit verschiedenen innen liegenden Kanälen ausgestattet, so dass neben dem pneumatischen Luftstrahl auch das Minimalmengenkühlschmiersystem (MMKS) durch die Frässpindel geführt werden kann. Die Drehzahlen betragen je nach Bedarf bis zu 28 000 min—1. Standardmäßig hat die Spindel 24 000 min—1.

Die HSK-F-63-Schnittstelle ermöglicht beim Einwechseln von Werkzeugen hohe Wiederholgenauigkeiten. Durch Plananlage kann zudem eine feste axiale Positionierung erfolgen, die sich für hohe Drehzahlen und eine steife Aufnahme eignet, so der Hersteller.

Drei Magazine für jeweils elf Werkzeuge

Bei einer kundenspezifischen Ausführung der Fräsmaschine sind drei Werkzeugwechselsysteme mit jeweils elf Werkzeugplätzen im Seitenrahmen integriert. Das schützt die Werkzeuge vor Staub und Spänen.

Ein berührungsloses Lasermessungssystem misst die Werkzeuge bevor sie eingesetzt werden. Dies ermöglicht eine zuverlässige Werkzeugüberwachung mit extrem hoher Messgenauigkeit und präziser Verschleißkontrolle.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanende_fertigung/articles/151709/

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