Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit Fertigungssimulation Geld und Zeit sparen: Vorteile für Industrie vor Ort

24.11.2011
Die Optimierung von Produktionsverfahren in der Industrie mit Hilfe von Fertigungssimulation ist das zentrale Thema eines InnovationsDialogs am 1. Dezember in Olpe.

Mit Hilfe der Simulationen können neue Fertigungs- oder Produktionsprozesse probehalber durchgeführt werden. Mögliche Probleme können so vorab erkannt und die Produktionsprozesse darauf hin korrigiert und optimiert werden. Für Unternehmen bedeuten solche Simulationen eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis.

Die Optimierung von Produktionsverfahren in der Industrie mit Hilfe von Fertigungssimulation ist das zentrale Thema eines InnovationsDialogs am Donnerstag, 1. Dezember, in Olpe. Dazu lädt die InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen in Zusammenarbeit mit der Universität Siegen, Institut für Produktionstechnik, und dem Automotive Center Südwestfalen ein. Beginn ist um 17 Uhr in der Stadthalle Olpe (Kleiner Saal, Pannenklöpperstraße 4).

Im Mittelpunkt stehen neu entwickelte Technologien zur Automatisierung von Produktionsverfahren, insbesondere bei der Montage im Maschinen- und Fahrzeugbau. Mit Hilfe der Computersimulationen können neue Fertigungs- oder Produktionsprozesse ohne hohe Test- und Umbaukosten probehalber durchgeführt werden. Mögliche Probleme im späteren Fertigungsprozess können vorab erkannt und die Produktionsprozesse darauf hin korrigiert und optimiert werden.

Für Betriebe, die neue Produkte herstellen und verarbeiten, oder die bestehende Produktionsverfahren optimieren möchten, bedeuten solche Simulationen eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis und damit Vorteile vor allem im internationalen Wettbewerb. Die Simulationstechnik hat damit nicht nur bei der Steuerung von Maschinen in der Industrie eine große Bedeutung, sondern immer häufiger auch schon bei der Planung und dem Engineering.

Dieser InnovationsDialog ist die letzte von sechs Veranstaltungen in diesem Jahr, die in Zusammenarbeit mit ProduktionNRW, dem Cluster für Maschinenbau und Produktionstechnik, angeboten wurden. Die Veranstaltungen richten sich an Betriebe im Maschinenbau, aber auch an alle Unternehmen, die an Forschungskooperationen mit Hochschulen interessiert sind.

Mit über 200.000 Beschäftigten ist die Maschinenbaubranche der größte industrielle Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen. Im vergangenen Jahr erzielten die Unternehmen einen Umsatz von 37 Milliarden Euro. Über 75 Prozent des Umsatzes wird im Ausland erwirtschaftet. In vielen Fachzweigen sind Unternehmen aus NRW Weltmarktführer. Basis hierfür sind ständige Innovationen und eine konsequente Vernetzung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen entlang der Wertschöpfungskette.

Einen Überblick zu dieser Veranstaltung erhalten Sie unter http://www.uni-siegen.de/fb11/lfa/, eine Anmeldemöglichkeit und Informationen zu weiteren Terminen finden Sie unter http://www.innovationsallianz.nrw.de/maschinenbau.

Claudius Kroker | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-siegen.de/fb11/lfa/
http://www.innovationsallianz.nrw.de/maschinenbau

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau
28.04.2017 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten
27.04.2017 | EMAG eldec Induction GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie