Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bearbeitungszentrum Ecospeed eröffnet neue Dimensionen beim Aluminium-Spanen

02.11.2007
Der Benchmark für die Zerspanungsleistung von hochfestem Flugzeugaluminium ist neu definiert: 10 statt bisher 8 l/min. Den alten wie neuen Weltrekord halten die Werkzeugmaschinenexperten der Dörries Scharmann Technologie GmbH (DST), Mönchengladbach. Die daraus resultierende Produktivitätssteigerung beim Bearbeiten von Teilen für den zivilen und militärischen Flugzeugbau fördern sie mit einer weiteren Entwicklung. Ein neuer Winkelfräskopf ermöglicht das Spanen auch im Raumwinkel von über 90°. Der Winkelfräskopf ist wie ein gängiges Werkzeug automatisch wechselbar.

Markantes Kennzeichen der 5-Achsen-Hochgeschwindigkeits-Bearbeitungszentren Ecospeed ist der parallelkinematische Bearbeitungskopf Sprint Z3. Die Baureihe ist für das hochdynamische Zerspanen von Aluminium konzipiert.

Im Vergleich zu konventionellen Bearbeitungszentren betragen die Zerspanungsleistungen je nach den spezifischen Arbeitsaufgaben laut Hersteller das Zwei- bis Vierfache.

Die Genauigkeit und die Oberflächengüte sind so hoch, dass die manuellen Nacharbeiten nahezu vollständig entfallen, wird erläutert. Die aktuelle Leistungssteigerung basiert auf der neuen Spindeltechnik.

Statt der bisherigen 80 stehen 120 kW (100% ED) bereits voll im gesamten Drehzahlbereich zwischen 13 800 und 30 000 min1 bei einem Drehmoment von 83 Nm zur Verfügung.

Neuer Winkelfräskopf für Fünf-Seiten-Bearbeitung

Die 5-Seiten-Bearbeitung ermöglicht ein der neue Winkelfräskopf. Er lässt sich wie ein beliebiges Werkzeug automatisch in den Fräskopf Sprint Z3 einwechseln. So erweitert er den Bearbeitungsraumkegel von bisher 90 º.

Die in den Sprint Z3 mittels Torque-Motor integrierte C-Achse ermöglicht eine unendliche 360°-Drehung des Winkelfräskopfs. Dies bewirkt einen sehr kompakten Aufbau ohne zusätzliche Störkonturen, heißt es. Die C-Achse ist dabei vollwertig als NC-Achse ausgeführt.

Bearbeitung unter jedem Winkel möglich

Mit dem Winkelfräskopf verfügt die Ecospeed-Baureihe über sechs Achsen, die am Werkstück eine Fünf-Seiten-Bearbeitung ohne Einschränkungen gewährleisten, verspricht der Hersteller.

Bearbeitungen sind unter jedem erforderlichen Winkel möglich. Dabei kann der Winkelfräskopf in Abständen bis zu lediglich 50 mm parallel zur Palette senkrecht fräsen.

Bei traditionellen Gabelfräsköpfen beträgt der Abstand mindestens 300 mm, deshalb sind bei diesen aufwendige Vorrichtungen erforderlich, um den nötigen Abstand zur Palette zu realisieren, so der Hersteller.

In Kombination mit einem Y- und einem X-Verfahrweg größer als die Palettendimension ergibt sich bei der Ecospeed-Baureihe ein, gegenüber Wettbewerbs-Maschinenkonzepten, überlegener Arbeitsbereich.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/maschinen/articles/97331/

Weitere Berichte zu: Bearbeitungszentrum Ecospeed Werkzeug Winkelfräskopf

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Elektrische Spannung: Kaiserslauterer Ingenieure erforschen Versagen bei Kugellagern
28.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Modulares Fertigungssystem für Kettenräder
15.03.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE