Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Rasend schnelles Bohr- und Fräszentrum

05.09.2007
Mit der Speedram 1000 stellt der italienische Hersteller Pama ein großes Bohr- und Fräszentrum mit automatischem Palettenwechselsystem vor.

Pama ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer im Bereich der Herstellung von mittelgroßen und großen Bohr- und Fräswerken. Das Bohr- und Fräszentrum, das das Unternehmen präsentiert, ist in Zusammenarbeit mit Caterpillar USA konstruiert worden.

Bohr- und Fräszentrum stellt Produktivität in den Fokus

Das Bohr- und Fräszentrum wurden den Angaben zufolge dafür ausgelegt, eine möglichst hohe Produktivität zu erreichen. Zur Optimierung der Bearbeitung wurde die Werkzeugmaschine mit einem Bohrspindeldurchmesser von 160 mm und einer Spindelleistung von 46 kW ausgestattet.

Die Verfahrwege betragen 6000 mm in X-Richtung und 3000 mm in Y-Richtung. Die Palettengröße liegt bei 2000 mm × 3000 mm, die Palettenbelastbarkeit bei 20 t. Der maximale Schwenkdurchmesser beträgt 5250 mm. Darüber hinaus wurden sehr hohe Achsvorschubwerte bis 30 000 mm/min und hohe Beschleunigungswerte bis 2 m/s2 vorgesehen.

Arbeitsraum des Bohr- und Fräszentrums komplett geschlossen

Eine weitere Besonderheit ist der komplett geschlossene Arbeitsraumschutz. Dieser ermöglicht den Einsatz von Hochdruck-Werkzeugkühlmittelsystemen und automatischen Reinigungssystemen für Werkstücke und Paletten im unbemannten Zyklus. Der Arbeitsraumschutz ermöglicht einen maximalen Schwenkdurchmesser von 5250 mm.

Die Spezifikationen der Maschine verlangen die Eigenschaften eines großen Bearbeitungszentrums, jedoch mit der Steifigkeit und Flexibilität eines Bohr- und Fräswerks. Möglich ist den Angaben zufolge ein Betrieb im unbemannten Zyklus und die komplette Automation aller für den Bearbeitungszyklus notwendigen Funktionen von Werkzeug-, Paletten- und Zubehörkopfwechsel über Zwischenoperationen für Einstellung bis Inspektion und Reinigung.

Der Einsatz des Bedieners ist ausschließlich auf die Beladung und Entladung der Werkstücke auf die Paletten begrenzt. Eine automatische hydraulische Aufspannvorrichtung soll jedes Teil der Werkstückfamilie richtig spannen.

| MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/maschinen/articles/91971/

Weitere Berichte zu: Fräszentrum Palette Produktivität

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Assistenzsysteme für die Blechumformung
28.07.2017 | Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Scharfe Röntgenblitze aus dem Atomkern

17.08.2017 | Physik Astronomie

Fake News finden und bekämpfen

17.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Effizienz steigern, Kosten senken!

17.08.2017 | Messenachrichten