Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuartiger Saugschlauch mit hoher Flexibilität

16.04.2007
Bei mobilen Arbeitsmaschinen ist die Hydraulik nach wie vor das Maß der Dinge.

Wegen ihrer hohen Leistungsfähigkeit, die sich dank ständiger Weiterentwicklungen präzise steuern lässt, ist es nicht verwunderlich, dass die Anzahl hydraulischer Systeme pro Maschine fortwährend wächst. Immer größere Fluidvolumina müssen dabei in immer kürzerer Zeit bewegt werden. Die Strömungsgesetze fordern entsprechend große Leitungssysteme, um bei den geforderten Durchflussmengen die Gefahr der Kavitation auszuschließen.

Im krassen Gegensatz dazu steht der Kundenwunsch nach kompakteren Systemen – der zur Verfügung stehende Bauraum kann aus Platzgründen nicht mit den Dimensionen der Leitungssysteme mitwachsen. Für diesen Fall sind Schlauchleitungen geradezu prädestiniert, denn sie lassen sich schnell montieren und gleichen leichte Maßabweichungen problemlos aus. Gleichzeitig wird durch ihren Einsatz das Übertragen von Schwingungen über den Leitungsweg erheblich reduziert. Leider ist der minimale Biegeradius momentan eingesetzter Saugschläuche gerade bei großen Nennweiten so erheblich, dass ihr Einsatz aus Platzgründen häufig ausgeschlossen ist.

Mit dem neuartigen Saugschlauch 17G von Dietzel gibt es jetzt eine echte Alternative: Der entsprechend der Norm SAE 100-R4 hergestellte Schlauch weist durch eine besondere Materialauswahl und geringfügige Modifikationen am Aufbau eine hervorragende Flexibilität auf. So werden bisher nicht gekannte minimale Biegeradien erreicht. Mit einem bis zu 56% kleineren Biegeradius (je nach Nennweite) im Verhältnis zu dem ohnehin schon sehr flexiblen Xantener Saugschlauch ergeben sich vor allem bei großen Nennweiten völlig neue Verlegemöglichkeiten.

Die Flexibilität des 17G von Dietzel führt auch zu sehr guten Dämpfungseigenschaften, wie es heißt, so dass eine aus-gezeichnete Entkopplung der verbundenen Komponenten erreicht werde. Als weiterer Vorteil des neuen Schlauchs wird unternehmensseitig seine glatte Oberfläche angeführt. Die Anfälligkeit für Verschmutzungen im Vergleich zur Rippenstruktur sei deswegen wesentlich geringer. Der Saugschlauch 17G ist in den Nennweiten DN 20 bis DN 152 in den Standardabstufungen erhältlich, wobei auch Zwischengrößen auf Anfrage lieferbar sind, beispielsweise DN 35, DN 35, DN 42 oder DN 63.

Die verbesserten Eigenschaften des 17G erforderten eine spezielle Armaturenentwicklung für die Einbindung. So sind für alle Nennweiten in der bekannten Vielfalt Armaturen für die Pressverbindung und die Schellenmontage entstanden. Sämtliche Varianten wurden dabei in einem intensiven Testverfahren einer Vakuumprüfung, Berstdruckprüfung und einer dynamischen Druckprüfung unterzogen. Mit derart geprüften Armaturen und einer Druckfestigkeit bis zu 10 bar (abhängig von der Nennweite) kann der Schlauch auch im Niederdruckbereich eingesetzt werden, etwa als Rücklaufleitung.

Bernd Maienschein | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de

Weitere Berichte zu: 17G Flexibilität Nennweite Saugschlauch

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flüssiger Wasserstoff im freien Fall
05.12.2016 | Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)

nachricht IPH entwickelt Prüfstand für angetriebene Tragrollen
29.11.2016 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie