Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Beko setzt mit Öwamat-Baureihe auf dezentrale Druckluft-Aufbereitung

11.04.2007
Mehr Leistung bei längerer Standzeit und besserem Handling, das verspricht Beko für seine neue Generation der Öwamat-Öl-Wasser-Trenner.
Die Geräte wurden für eine dezentrale Aufbereitung der Kondensate direkt am Entstehungsort konstruiert.

Die völlig neu entwickelten Öwamat erfüllen die gesetzlichen Auflagen zur Einleitung des gereinigten Wassers in das kommunale Abwassersystem. Die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik, Berlin, liegt vor. Eine eigene wasserrechtliche Genehmigung ist nach Angabe des Herstellers nicht nötig, der Betrieb unterliege lediglich der Anzeigepflicht bei der zuständigen Wasserbehörde.

„Damit sind die Öwamat herkömmlichen Leichtflüssigkeits-Abscheidern nach DIN 1999 oder einfachen Schwerkraft-Abscheidern deutlich überlegen“, erklärt Produktmanager Thomas Buschmann. In der Baureihe gelangt das ölhaltige Kondensat zunächst unter Druck in die neu entwickelte Druckentlastungskammer. Dort wird der Überdruck abgebaut, ohne dass es zu Verwirbelungen im nachfolgenden Trennbehälter kommt.

Mitgeführte grobe Schmutzpartikel werden in einem herausnehmbaren Auffang zurückgehalten. Im Trennbehälter, der hinsichtlich Größe und Fließverhalten optimiert wurde, setzt sich durch Schwerkrafttrennung das Öl an der Oberfläche ab. Es wird in den überlaufsicheren Ölauffangbehälter geleitet.

Das so vorgereinigte Kondensat strömt nun durch den neu konstruierten oleophilen Vorfilter, der eine deutlich vergrößerte aktive Filterfläche aufweist. Physikalisch optimal von innen nach außen durchströmt, bindet er die verbliebenen Öltröpfchen in sein Material ein. Zudem kann er in der Filterkammer aufschwimmendes Öl aufnehmen.

Vorteile verspricht der Hersteller auch beim Betrieb der Geräte: „Ein großer Schritt nach vorne ist uns hier bei den Wartungsintervallen gelungen“, betont Thomas Buschmann. „Wir konnten sie deutlich verlängern, so dass sie sich nun optimal mit den Wartungsverträgen von Kompressoren synchronisieren lassen.“

Die Öl-Wasser-Trenner gibt es in fünf Größen und Behältervolumen von 10 bis 228 l. Varianten mit und ohne Vorabscheider sind in jeder Größenklasse lieferbar. Eine Heizung ist für die Baugrößen 12 bis 16 nachrüstbar.

Frank Fladerer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de

Weitere Berichte zu: Kondensat Trennbehälter Öwamat Öwamat-Baureihe

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Ifremer entwickelt autonomes Unterwasserfahrzeug zur Untersuchung der Tiefsee
24.02.2017 | Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

nachricht Baukasten-System für die Linienfertigung: Die VL-Baureihe von EMAG
21.02.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie