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Neue Erweiterungen im Prozessleitsystem

01.03.2007
Siemens Automation and Drives (A&D) hat sein Prozessleitsystem Simatic PCS 7 in der neuen Version 7 leistungsmäßig verbessert und mit einer Vielzahl neuer Funktionen ausgestattet. Dazu gehören Neuerungen in den Bereichen Prozesssicherheit, Asset-Management für Anlagenkomponenten sowie Datenaustausch.

Die Anlagensicherheit erhöht sich in der Version 7 durch das intelligente Alarmmanagement- System. Es priorisiert die eingehenden Alarmmeldungen, so dass das Bedienpersonal gezielt vorgehen kann. Neu ist auch der umfassende Schutz vor Hacker-Angriffen auf die IT-Systeme der Anlagenbetreiber. Das Alarmmanagement- System basiert auf dem abgestimmten Zusammenwirken von Einzelmaßnahmen wie Verschlüsselung oder Firewalls und einer tiefengestaffelten Sicherheitsarchitektur.

Darüber hinaus erlaubt die neue Version die Einbindung nicht-intelligenter Anlagenkomponenten ins anlagennahe Asset-Management. Zur Überwachung von mechanischen Assets wie Wärmetauscher, Tanks, Pumpen oder Motoren wurden besondere Funktionen entwickelt, über die sich Maintenance-Alarme ins Asset- Management-System einspeisen lassen und so dem Servicepersonal auf der Maintenance-Station angezeigt werden.

Simatic PCS 7 Version 7 bietet redundante Profibus-PA-Feldbuskommunikation, die auf Kopplern und intelligenten Feldverteilern AFD aufbaut. Damit steht für den Anlagenbetreiber nun vom Automatisierungssystem bis zum PA-Feldgerät eine komplett durchgängige und skalierbare Redundanzlösung bereit. Dies erhöht die Verfügbarkeit seiner Produktionsanlage und vermeidet ungeplante Anlagenstillstände.

Die neue Version besitzt auch Schnittstellen zum Foundation Fieldbus und schafft damit eine Anbindung für FF-Instrumente und -Stellungsregler. Mit der OpenPCS-7-Schnittstelle der Version 7 kann der Anwender außerdem sein Leitsystem direkt in übergeordnete Systeme für Produktionsplanung, Prozessdatenauswertung und Management einbinden.

Ausgeweitet wurde die Benutzerverwaltung Simatic Logon um die Funktion „Engineering Station“. Dies erlaubt für die Projektierung einen umfassenden Zugangsschutz und die Nachvollziehbarkeit von Änderungen. Die neue Funktion des Online-Multiuser-Engineering ermöglicht, dass mehrere Spezialisten parallel auf die zentrale Datenbank zugreifen und an der Anlagenprojektierung arbeiten können. Hardwareseitig verfügt die neue Version der Simatic PCS 7 mit neuen S7-400- Controllern je nach Typ über eine bis zu 25 Prozent höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit bei einer Speicherkapazität von bis zu 30 Megabyte.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „AD 1525“ an: Siemens Automation and Drives, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth. Fax ++49 911 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com

Till Moor | Siemens A&D Press Release
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/automation/presse

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