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Binder-Technik in Sicherheitssystem gegen Waffenmissbrauch

26.01.2007
In regelmäßigen Abständen ist in den Nachrichten von Amokläufern zu hören, die sich ungeschützte Waffen zu eigen machen und dann wahllos auf unschuldige Opfer schießen.

Die Firma Armatix in München tritt diesem Problem mit einem innovativen Waffen-Sicherungssystem entgegen. Ein Sperrbolzen wird mit einer elektronischen Bedieneinheit in den Lauf einer Waffe eingebracht und mittels elektronischen Code in der Waffe verkeilt.

Damit wird ein Auslösen der Waffe sicher verhindert. Die Waffe kann erst wieder eingesetzt werden, wenn der Sperrbolzen aus dem Lauf mittels des korrekten Codes und der Bedieneinheit entfernt wird. Für dieses Waffensicherungssystem musste eine spezielle Steckverbindung entwickelt werden. Als Entwicklungspartner hat Armatix die Firma Franz Binder in Neckarsulm gewählt.

Die besondere Herausforderung für den Steckverbinderspezialisten Binder waren konkurrierende Zielanforderungen, speziell die hohe Anforderung hinsichtlich der Steckzyklen und Ziehkräfte, sowie der extrem kleine Bauraum. Hohe Ziehkräfte sind erforderlich, weil damit der Sperrbolzen mit der Bedieneinheit aus der Waffe gezogen wird. Die Aufgabe wurde durch eine spezielle Kontur- und Oberflächenbeschichtung gelöst. Dazu waren umfangreiche Versuche im Binder-eigenen Labor erforderlich.

... mehr zu:
»Binder-Technik
Binder Connector Group,
Tel. (07132) 325-0

Jürgen Schreier | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de
http://www.binder-connectorgroup.com

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