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Erweitertes Produktspektrum für die IO-Link-Kommunikation

29.05.2008
Das abgestimmte System für die Sensor- und Aktoranbindung IO-Link umfasst Komponenten und die Integration in Totally Integrated Automation. Das Portfolio der IO-Link-Devices reicht von Farbsensor, Laser-Abstandssensor und Ultraschallsensor bis zu zwei Feldverteilermodulen. Die Anschaltung an die dezentrale Peripherie erfolgt über ein Modul der ET200S. Das gesamte IO-Link-System wird zentral in Step 7 mit dem IO-Link-Konfigurationstool parametriert und in den Simatic-Automatisierungsverbund integriert.

Der kompakte Farbsensor Simatic PXO mit IO-Link leistet mehr als einfache Farbsensoren: Er erkennt Objekte unterschiedlicher Farbe, beispielsweise bei variabel bedruckten Verpackungen. Für den Anwender stehen fünf frei einstellbare Referenzfarben bereit, die er entweder per Teach-In am Sensor vorgibt oder als Rezepturparameter via IO-Link-Schnittstelle zu diesem überträgt.

Mit der IO-Link- Schnittstelle kann man zu detektierende Farben im laufenden Betrieb dynamisch ändern. Dazu werden Farben an einem definierten Punkt gemessen, deren RGB-Wert an die Steuerung übertragen und dort ausgewertet.

Der Laser-Abstandssensor Simatic PXO mit IO-Link misst Abstände hochgenau. Der einstellbare Messbereich liegt bei 80 bis 300 Millimetern. Über zwei Tasten am Gerät oder das in Step 7 integrierte IO-Link-Konfigurationstool wird der Distanzsensor einfach parametriert. Parametrieren lässt sich beispielsweise ein externes Triggersignal, eine Mittelwertbildung über mehrere Messzyklen oder eine Hold-Funktion.

Ein weiteres IO-Link-Produkt ist der Ultraschallsensor Simatic PXS. Das Gerät mit zylindrischem Gehäuse verfügt bei kleiner Blindzone über einen Erfassungsbereich bis zu einem Meter. Per IO-Link-Schnittstelle lassen sich Funktionen wie Mittelwertbildung, Dämpfung oder zeitabhängige Messung parametrieren und deren Ergebnisse zwecks Auswertung zur zentralen Steuerung übertragen.

Die IO-Link Feldverteiler-Module in hoher Schutzart IP67 und kompakter Bauform sind für den Einsatz im Feld ausgelegt und eignen sich zum Anschluss kleiner Sensorgruppen direkt in der Anlage. Bis zu acht binäre Sensoren oder Endschalter werden an das mit IO-Link-Schnittstelle ausgestattete Modul angeschlossen. Dieses wird mit einem IO-Link-Mastermodul des dezentralen Peripheriesystems ET200S angebunden und erspart somit die aufwändige Einzelsignalverdrahtung in den Schaltschrank. Standardisierte M8- und M12-Anschlusstechnik vereinfacht die Konfektionierung vor Ort.

Ein abgestimmtes System für die Sensor- und Aktoranbindung IO-Link bietet die Siemens-Division Automation and Drives an. Dieses umfasst Komponenten und die Integration in Totally Integrated Automation. Das Portfolio der IO-Link-Devices reicht von Farbsensor, Laser-Abstandssensor und Ultraschallsensor bis zu zwei Feldverteilermodulen. Die Anschaltung an die dezentrale Peripherie erfolgt über ein Modul der ET200S.

Leseranfragen sind zu richten an:
Siemens Schweiz AG
Automation and Drives
Freilagerstrasse 40
8047 Zürich
Tel. 0848 822 844
Fax 0848 822 855
E-Mail: automation.ch@siemens.com

Nadine Rymann | Siemens Schweiz AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/io-link
http://www.siemens.ch/presse

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