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Automatisierungslösungen für prozesssichere und validierbare Verpackung

10.04.2008
Siemens Drive Technologies zeigt erstmals auf der Interpack 2008 Konzepte und E-Pedigree-Lösungen für einen elektronischen Stammbaum im Verpackungsprozess.

Eine automatische Identifikation aller Verpackungskomponenten sowie die Prozesssicherung mit Machine-Vision sichert die vor allem in der Pharmaindus-trie geforderte lückenlose Rückverfolgbarkeit.


Insbesondere für pharmazeutische Produkte und Erzeugnisse aus der Nahrungs- und Genussmittelindustrie gelten immer höhere Anforderungen an die Produktsicherheit. Dazu gehört auch ein vollständiger Herstellungsnachweis, was eine automatische Identifizierung aller Verpackungselemente sowie eine detaillierte und nachvollziehbare Überwachung des Verpackungsprozesses voraussetzt. Die entsprechenden Gesetze und Verordnungen machen es erforderlich, dass Verpackungsanlagen in „Track and Trace“-Systeme eingebunden sind.

Siemens zeigt auf der diesjährigen Interpack ein durchgängiges Portfolio, das sowohl RFID-, Data-Matrix-Code-Lesesysteme und Machine-Vision-Konzepte umfasst. Damit decken die Lösungen auch die neuesten Anforderungen nach so genannten E-Pedi-grees ab. Ein E-Pedigree ist ein elektronischer Stammbaum, der die Produktbewegung durch die Versorgungskette belegt und anhand von RFID oder Data-Matrix-Code erstellt werden kann. Der E-Pedigree sorgt somit für einen durchgehenden Schutz des Produkts insbesondere vor Fälschung.
Ab Januar 2009 fordert beispielsweise Kalifornien bei allen im Staat vertriebenen Arzneimitteln einen E-Pedigree auf Stückebene. Zudem müssen alle an der pharmazeutischen Versorgungskette beteiligten Firmen diese Stammbäume bei jedem Besitzwechsel aktualisieren. Siemens bietet für diese Anforderungen einerseits Lösungen über die Erkennung der Barcodes oder Data-Matrix-Codes an. Aber auch die direkte Interpretation von Text und Grafik eines Aufdrucks mit Machine-Vision-Technologien sowie Lösungen auf RFID-Basis sind möglich.

Abhängig vom Zielmarkt kann der Produktcode mit einem DataMatrix-Code und als RFID-Tag auf die Verpackung aufgebracht werden. Eine Kombination beider Verfahren macht zudem die Produktion flexibler. Logistikprozesse und die Distribution in der Fertigung profitieren mit RFID von der schnellen Pulkerfassung aller Informationen zu einer Lieferung. Die Ergebnisse der Prozessüberwachung werden per Auto-ID einerseits direkt zur Anlagensteuerung genutzt, andererseits liefern sie den Input für die Produktverfolgung. Prozessüberwachung, „Track and Trace“ und Verpackungsautomatisierung gehen Hand in Hand.

Siemens zeigt auf der Messe sein durchgängiges Portfolio, das sowohl RFID-, DataMatrix-Code-Lesesysteme und Machine Vision als auch Manufacturing-Execution-Systeme enthält und dabei auch modulare Maschinenkonzepte unterstützt. Das Motion-Control-System Simotion stellt mit verteiltem Gleichlauf die Synchronbeziehungen zwischen dezentral automatisierten Maschinenmodulen her. Auch beim Meldesystem, Betriebsartenmanagement, bei der generellen Not-Aus-Funktionalität und anderen Standardfunktionen kann das System die über die Verpackungslinie verteilte Intelligenz koordinieren und nutzen. Dazu gehören zudem Software-Bibliotheken für die Automatisierung ganzer Verpackungslinien einschließlich der Handlingprozesse. Bestehend aus standardisierten und einfach zu adaptierenden Motion-Control-Lösungen werden diese Bibliotheken der Siemens-OPL (Optimized Packaging line) auch den Vorschriften der 21 CFR part 11 gerecht. Standards wie OMAC (Open Modular Architecture Controls Users’ Group) und Profinet und sorgen für die Harmonisierung von Schnittstellen und der Maschinenbedienung. Sie umfassen alle benötigten Maschinenfunktionen von der Kommunikation über die Bedienung bis hin zu validierten Schieberegistern. Die letztgenannte Funktion steht für die Steuerung Simotion ebenso als Bibliothek zur Verfügung. Damit lässt sich die Zuordnung eines einzelnen Produkts zu seinem Satz produktions- und qualitätsrelevanter Daten für das E-Pedigree auch im Fehlerfall oder bei Stromausfall über die gesamte Verpackungslinie hinweg zuverlässig erhalten.
Leseranfragen bitte unter Stichwort „DT 1711“ an:
Siemens Automation and Drives, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth.
Fax ++49 911 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.de

Volker M. Banholzer | Siemens Drive Technologies
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com

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