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Verbesserter Warmarbeitsstahl

01.04.2008
Die Zugabe bestimmter Spurenelemente hat beim Warmarbeitsstahl HP 1 zu verbesserten Gebrauchseigenschaften geführt. So wurde die Warmfestigkeit, aber auch die Zähigkeit verbessert, wie der Hersteller Kind & Co. Edelstahlwerk berichtet. Im Lieferzustand (weich geglüht) kann der Stahl bis zu 230 HB Härte haben.

Der Warmarbeitsstahl wird ausschließlich im ESU-Verfahren hergestellt: im Elektro-Schlacke-Umschmelzverfahren, das laut Hersteller eine hohe Reproduzierbarkeit bei der Zähigkeit, Polierbarkeit und dem Reinheitsgrad sicherstellt. Ein Nitrieren ist möglich, ebenso ein Vorwärmen auf 100 bis 400 °C vor dem Arbeitseinsatz.

Anwendungsbereiche für den Stahl werden insbesondere dort gesehen, wo Formwerkzeuge sehr hoher Belastung ausgesetzt sind: zum Beispiel beim Druckgießen, Strangpressen und Warmumformen.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/konstruktion/werkstoffe/metalle/articles/116192/

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