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Revolver mit integriertem Servomotor sorgt bei Drehmaschine für hohe Genauigkeit

27.03.2008
Mori Seiki zeigt auf der Metav 2008 Produkte aus den verschiedensten Bereichen der Dreh- und Frästechnik. Der Schwerpunkt liegt bei langen Drehmaschinen mit bis zu 3 m Drehlänge, bei den Multi-Achsen-Drehzentren der NZ Baureihe und der Fünf-Achs-Bearbeitung mit der NMV-Serie.

Die Drehmaschinen der NL-Serie decken das breite Spektrum von der Einzelteilfertigung bis zur Massenproduktion ab und eignen sich nach Herstellerangabe gleichermaßen für Schrupp- und Schlichtbearbeitung.

Zu den besonderen Ausstattungsmerkmalen zählt der von Mori Seiki entwickelte Revolver nach dem BMT(Built-in-Motor-Turret)-Prinzip. Der Revolver verfügt über einen integrierten Servomotor, der je nach Bedarf in spezielle Werkzeughalter einklickt und Fräs-, Bohr- oder Schleifwerkzeuge direkt antreibt.

Dadurch sollen Hitzeentwicklung und Vibrationen reduziert werden, was sich in der Genauigkeit des Bearbeitungsergebnises auswirkt. Die bessere Kraftübertragung bewirkt nach Angabe des Unternehmens außerdem eine bis zu vierfache Bearbeitungsleistung gegenüber konventionellen Revolverköpfen.

Automatisierung für Drehmaschinen

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Die NL-Serie, für die umfangreiche Automatisierungslösungen zur Verfügung stehen, gibt es in acht verschiedenen Größen – wahlweise mit Y-Achse, Gegenspindel oder NC-gesteuertem Reitstock.

Das verlängerte Modell, die NL3000, ist auf der Metav 2008 zu sehen und eignet sich für sehr große Werkstücke: Sie lässt einen maximalen Drehdurchmesser von 420 mm und eine Drehlänge von bis zu 3000 mm zu.

Zweispindlige Drehmaschinen auf der Metav 2008

Mit der NZ-Baureihe bietet Mori Seiki CNC-Multiachsen-Drehzentren, die in höchster Ausbaustufe mit zwei Spindeln, drei Revolvern sowie drei Y-Achsen ausgestattet sind. Sie wurden dafür konstruiert, hochkomplexe Fertigungsaufgaben in einer Drehmaschine ohne Umspannen zu erledigen. Die für die Großserienfertigung ausgelegten Werkzeugmaschinen gibt es in insgesamt zehn Varianten.

Die NZ-Baureihe ist mit dem neuen Betriebssystem Mapps III ausgestattet, das eine einfache Maschinenbedienung ermöglichen soll. Es bietet außerdem die Möglichkeit zu einer 3D-Simulation und eine Kollisionskontrolle in Echtzeit. Damit sollen die komplexen Bewegungen der zahlreichen Achsen während der Bearbeitung überwacht und Kollisionen sicher vorgebeugt werden.

Bearbeitungszentrum mit schnellem Prozessor

Die NMV-Serie von Mori Seiki ist das Flaggschiff des Unternehmens bei den fünfachsigen Bearbeitungszentren. Die Werkzeugmaschine ist mit mit Highend-Steuerungen und der neuesten Generation der Bedienoberfläche Mapps III ausgestattet.

Aktuelle Prozessoren und ein großer Benutzerspeicher sorgen für ein schnelles Verarbeiten umfangreicher Programme. Dialogorientierte Menüs und spezielle Fünf-Achs- sowie Hochgeschwindigkeitszyklen sollen die Programmierung erleichtern und für effiziente Frässtrategien sorgen.

Ein besonderes Merkmal der NMV-Maschinen ist die Tischkonstruktion mit zwei Torquemotoren in den Rundachsen. Während sich bei beidseitig befestigten Schwenktischen herkömmlicher Maschinen das Werkstück hinten befindet, wenn der Tisch nach vorne schwenkt, hat Mori Seiki eine andere Lösung gefunden, die das Werkstück bei geschwenktem Tisch leicht zugängig machen soll.

Frank Fladerer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/maschinen/articles/115354/

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