Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Authentifizierung wird mobil

01.05.2010
Track & Trace-Applikationen im Automobilsektor

Bayer Technology Services (BTS) hat Neuheiten aus dem Bereich der Authentifizierungstechnologie ProteXXion präsentiert. Diese High-End Technologie benötigt keine Markierung und komplettiert neben Barcode, 2D Data Matrix- Codes sowie RFID-Lösungen das einzigartige Track & Tracing-Produktportfolio.

Jeder Gegenstand wird allein durch seine Oberfläche erkannt, die mittels Laserstrahl gescannt und als wenige Kilobyte große Datei abgespeichert wird. Die Sicherheit des mit dem Hermes-Award ausgezeichneten ProteXXion-Verfahrens liegt wegen der höheren Auflösung um viele Größenordnungen über den bekannten biometrischen Verfahren, die auf der Erkennung von Fingerabdrücken oder dem Iris-Scan beruhen. Das Überwinden der Sicherheitsbarriere von ProteXXion- geschützten Produkten ist daher praktisch unmöglich. Die beiden wichtigsten Anwendungen sind die Erkennung von Fälschungen und die Unterstützung von Track & Trace-Applikationen in der Optimierung von Supply Chains.

BTS hat auf Basis der von Ingenia Technology erfundenen Technologie „Laser Surface Authentication“ ProteXXion für den robusten Einsatz in industriellen Anwendungen weiterentwickelt und als Plattform für den industriellen Einsatz ausgebaut.

Für Produktion und Instandhaltung

ProteXXion-Tracking wurde speziell zur Verfolgung unmarkierter Objekte in Produktion und Instandhaltung konzipiert. Neben dem Sensor ST10 wurde für glänzende Oberflächen, etwa Metallteile, der neue Sensor ST20 entwickelt und erfolgreich in Pilotprojekten für die Automobilindustrie eingesetzt. Das eindeutige Wiedererkennen von Metallteilen an jeder beliebigen Stelle der Produktions- und Wertschöpfungskette umfasst Sensortechnik, Software und Datenbank-Hosting sowie alle Dienstleistungen von der Beratung über Projektmanagement bis hin zur Wartung des Systems.

Die Applikation ProteXXion-Secure Label wurde für Kunden entwickelt, die auf ein visuelles Merkmal auf dem zu schützenden Objekt nicht verzichten wollen und daher ein Etikett auf dem Produkt oder als Siegel auf der Verpackung fordern. Solche Spezialetiketten können außerdem überall dort eingesetzt werden, wo die Oberflächenrauhigkeit des Zielobjekts für das optische Verfahren zu gering ist.

Merkur Media vertraut für die GameDisk-Konsole auf die hohe Fälschungssicherheit und einfache Wiedererkennbarkeit von ProteXXion-Secure Label. Die bei BTS registrierten Etiketten auf den Spielekonsolen lassen sich nicht mehr zerstörungsfrei ablösen, was nachträgliche Manipulationen unmöglich macht. Nach einem erneuten Scan des Erkennungsbereichs auf dem Label ist sofort weltweit eine eindeutige Authentifizierung beziehungsweise Verifizierung durch Vergleich mit dem Registrierscan über das Internet möglich.

Sowohl für die Erkennung unmarkierter Objekte als auch für das etikettenbasierte ProteXXion-Secure Label-System bietet BTS seit April 2010 einen neuen Service, der den Einsatz der Technologie noch attraktiver macht. Der Abgleich mit zuvor abgespeicherten Referenzscans kann praktisch verzögerungsfrei via Internet über ein eigenes, einfach zu bedienendes Webservice-Portal erfolgen.

Bayer Technology Services | handling
Weitere Informationen:
http://www.handling.de/Ident--und-Kommunikationstechnik/ProteXXion-Verfahren_id_4070__dId_501960__app_510-34975_.htm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Ifremer entwickelt autonomes Unterwasserfahrzeug zur Untersuchung der Tiefsee
24.02.2017 | Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

nachricht Baukasten-System für die Linienfertigung: Die VL-Baureihe von EMAG
21.02.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie