Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Außenstationen von Industrieanlagen günstig und sicher anbinden

14.07.2015
  • Neuer Kommunikationsprozessor CP 1243-8 IRC
  • Einfache Anbindung von Außenstationen über Simatic S7-1200-Controller an Telecontrol-Leitstelle mit Fernwirkprotokoll Sinaut ST7
  • Hohe Verfügbarkeit und hoher Schutz vor Datenmanipulation
  • Einfache Inbetriebnahme durch Projektierung ohne Programmieraufwand
  • Geeignet für Projekte im Bereich Wasser/Abwasser, Gasversorgung, Fernwärme und elektrische Energie

Mit dem neuen Kommunikationsprozessor CP 1243-8 IRC ermöglicht Siemens Telecontrol-Anwendungen auf Basis des Fernwirkprotokolls Sinaut ST7. Mit dem Kommunikationsprozessor lassen sich Simatic S7-1200-Controller kostengünstig und mit geringem Aufwand als Außenstationen (Remote Terminal Units/RTUs) an eine Telecontrol-Leitstelle oder übergeordnete ST7-Stationen anbinden. Anwender können die Lösung nicht nur in neuen, sondern auch in bestehenden Anlagen einsetzen.

Redundanztechniken und umfassende Security-Funktionen ermöglichen dabei eine hohe Verfügbarkeit und Sicherheit. Haupteinsatzgebiete des CP 1243-8 IRC sind dezentrale Anlagen im Bereich der Trinkwassergewinnung und -verteilung, Kanalnetze oder Regenüberlaufbecken. Zudem lassen sich die Kommunikationsprozessoren zur Umweltüberwachung sowie als Ortsstationen in Transport- und Verteilnetzen für Fernwärme oder elektrische Energie einsetzen.

Die Verbindung zu angeschlossenen RTUs erfolgt über öffentliche oder private Kommunikationsnetze. Für die Verbindung mit dem Internet oder Mobilfunk wird ein externer Industrie-Router (zum Beispiel aus der Siemens-Produktfamilie Scalance M) an die Ethernet-Schnittstelle des Geräts angeschlossen. Eine weitere Verbindung lässt sich auch über steckbare Module herstellen, zum Beispiel für den Anschluss an analoge Wählnetze oder private Funknetze.

Der CP 1243-8 unterstützt sowohl die zyklische als auch die ereignisgesteuerte Übertragung aller für die Prozessführung erforderlichen Datentypen und bietet zudem Alarmfunktionen. So können beispielweise Messwerte von den Außenstationen an die Leitstelle oder eine übergeordnete Station übermittelt oder automatische E-Mails und SMS an das Wartungspersonal versendet werden.

Um im Falle eines Verbindungsausfalls Datenverluste zu verhindern, speichert der Kommunikationsprozessor die Messwerte lückenlos mit Zeitstempel ab. Sobald die Verbindung wieder hergestellt ist, werden diese gepufferten Werte automatisch in historisch korrekter Reihenfolge an die Leitstelle übertragen.

Zur Erhöhung der Verfügbarkeit bietet der CP 1243-8 IRC die Möglichkeit, über die zweite WAN-Schnittstelle eine zusätzliche Verbindung herzustellen ("Wegeredundanz"). Dafür wird an die zweite WAN-Schnittstelle ein sogenanntes Teleservice (TS)-Modul – zum Beispiel ein serielles RS232-Interface oder Wählmodem (analog, ISDN und GSM) – angeschlossen. Anwender können die Schnittstellen alternativ oder gleichzeitig betreiben.

Umfassende Diagnosemöglichkeiten, entweder lokal über die Fehlermeldung durch LED-Anzeigen, im Engineering-Tool Simatic Step 7 oder über Webserver, bieten schnelle und aussagekräftige Analysen zum Stationsstatus. Anwender können so die Verbindung neuer Baugruppen per Datenpunktprojektierung in Step 7 schnell und einfach projektieren. Der Anwender wählt in der Engineering-Software Step 7 Professional des TIA Portals einfach die von der Simatic S7-1200-CPU zu übertragenden Daten aus und gibt die gewünschten Kommunikationsparameter vor.

Zudem ist der neue Kommunikationsprozessor mit umfassenden Security-Funktionen wie Firewall (Stateful Inspection) und VPN-Protokoll (IPsec) ausgestattet.

Weitere Informationen unter www.siemens.de/telecontrol


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 343.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Reference Number: PR2015070280PDDE


Ansprechpartner
Herr Dr. David Petry
Division Process Industries and Drives
Siemens AG

Schuhstr. 60

91052 Erlangen

Tel: +49 (9131) 7-26616

david.petry​@siemens.com

Dr. David Petry | Siemens Process Industries and Drives

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Elektrische Spannung: Kaiserslauterer Ingenieure erforschen Versagen bei Kugellagern
28.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Modulares Fertigungssystem für Kettenräder
15.03.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

29.03.2017 | Physik Astronomie

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE