Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Der Antrieb besser zu sein

01.10.2009
...zusammen mit dem Gespür für Technik und Qualität ist bei der Haimer GmbH seit mehr als 30 Jahren ein Erfolgsrezept. Das Unternehmen mit Sitz in Igenhausen zählt heute zu den national und international führenden Herstellern von hochpräzisen Werkzeugaufnahmen sowie Schrumpf- und Auswuchttechnik.
Franz und Claudia Haimer begannen als klassischer Lohnzulieferbetrieb - sie belieferten vor allem Firmen der Luft- und Raumfahrt wie MBB und Dasa. Claudia Haimer erinnert sich noch gut an damals: "Die hohe Qualität, die wir fertigten, sprach sich schnell herum, sodass wir uns um Aufträge nicht extra bemühen mussten. Wir wurden von einem Unternehmen zum nächsten weiterempfohlen und konnten uns dadurch relativ schnell vergrößern."

Gegen Ende der 80er Jahre, als es bereits erste Anzeichen für eine Wirtschaftskrise gab, entschieden sich die Unternehmer, nicht mehr nur die verlängerte Werkbank zu spielen: "Wir brauchten ein eigenes Produkt, um der drohenden Krise zu entkommen." Die Idee für die ersten Produkte, die heute das Stammgeschäft darstellen, wurde also aus der eigenen Not und praktischer Erfahrung heraus geboren: präzise Werkzeugaufnahmen mit verschiedenen Schaftlängen. Damals schon etablierte Hersteller boten ihre Aufnahmen nämlich nur in einer Standardlänge an - für viele Einsatzfälle zu wenig.

Ähnlich war es mit dem Geschäftszweig "Wuchttechnik": Haimer brauchte für seine Kunden ausgewuchtete Werkzeuge und musste diese Arbeit fremdvergeben. Dabei blieb die Qualität auf der Strecke. Also entschloss man sich eine eigene Maschine zu entwickeln und zu bauen. Mittlerweile hat das Unternehmen eine vollautomatische Auswuchtmaschine (Tool Dynamic Autodrill TD 2010) entwickelt, die pünktlich zur EMO 2009 in Mailand offiziell vorgestellt wurde. Mit dem ersten Prototyp dieser universellen CNC-gesteuerten Auswuchtmaschine mit der Möglichkeit der Unwuchtbehebung via Bohren, Fräsen oder Schleifen wurden bereits erste Auszeichnungen gewonnen.

Haimer beschäftigt heute rund 200 Mitarbeiter. Das Unternehmerpaar investiert viel in moderne Technik und schafft es so, hohe Qualität zu produzieren. Heute ist Haimer auf allen Weltmärkten mit eigenen Vertriebsniederlassungen vertreten. Die vier Vertriebszentralen in USA, Asien, Indien und Spanien gewährleisten erstklassigen Service und die kundenspezifische und kompetente Produktberatung weltweit vor Ort. Trotz intensiver Exportbemühungen wird jedoch weiterhin ausschließlich in Igenhausen bei Augsburg produziert.

Haimer GmbH | SCOPE
Weitere Informationen:
http://www.scope-online.de/xist4c/web/Der-Antrieb-besser-zu-sein_id_161__dId_463440_.htm

Weitere Berichte zu: Auswuchtmaschine Werkzeugaufnahme

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flüssiger Wasserstoff im freien Fall
05.12.2016 | Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)

nachricht IPH entwickelt Prüfstand für angetriebene Tragrollen
29.11.2016 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flüssiger Wasserstoff im freien Fall

05.12.2016 | Maschinenbau

Forscher sehen Biomolekülen bei der Arbeit zu

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungsnachrichten