Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

VIZAMP - Intelligentes Projektmanagement per Multitouch - queo GmbH und TU Dresden starten Forschungsprojekt

12.06.2012
Die queo GmbH aus Dresden hat ein neues Forschungsprojekt zusammen mit dem Lehrstuhl Mediengestaltung (Institut für Software- und Multimediatechnik, Fakultät Informatik, Technische Universität Dresden) gestartet.

Das aktuelle Projekt VIZAMP widmet sich einer Thematik, die zum Arbeitsalltag kleinerer und mittlerer Unternehmen gehört, vielfach jedoch Probleme in der konsequenten Umsetzung bereitet: dem Projektmanagement. Den Anforderungen von mittelständischen Dienstleistungsunternehmen in der Wissensgesellschaft (Werbebranche, IT-Sektor, und Individual-Softwareentwicklung) werden die bislang verfügbaren Softwarelösungen nur bedingt gerecht.

Das VIZAMP-Forscherteam hat sich zum Ziel gesetzt, die Projektplanung für mittelständische Unternehmen in der Wissensgesellschaft zu verbessern und ein interaktives System für agiles Multi-Projektmanagement zu konzipieren(Hintergrundinfos: http://www.projektmagazin.de/glossarterm/agiles-projektmanagement)

André Pinkert, Managing Director bei queo: „Für viele Unternehmen besonders aus dem KMU Segment wird die Multitouch Technologie eine große Erleichterung beim Organisationsprozess mit sich bringen. Wir freuen uns über die zielgerichtete und praxisorientierte Zusammenarbeit mit den Informatikern der TU Dresden.“

Der Hintergrund für den Start des Forschungsprojekts war das Wissen um die Unzulänglichkeiten beim klassischen Projektmanagement, insbesondere der Projektplanung. Diese ist eine Standardaufgabe in Unternehmen, die regelmäßig diverse Abstimmungsprozesse mit sich bringt.

Oftmals sind durch die hohe Komplexität der Projekte die Prozesse für Einzelpersonen nur schwer oder nicht durchschaubar. Der enorme Zeit- und Kostendruck und ggf. doppelte Ressourcenbelegungen bergen zudem ein hohes Konfliktpotenzial. Die Entwickler und Forscher bei VIZAMP beschäftigen sich mit technologisch und didaktisch neuen Ansätzen, um diese Konflikte zu lösen. Durch kollaborative Meinungsfindung und dem damit einhergehenden Middle-Out Paradigma sollen innerhalb des Projektmanagements effiziente Lösungen generiert werden.

Um diesen arbeitsorganisatorischen Ansatz anwenden zu können, bieten sich gerade durch den technologischen Fortschritt bei Ein- und Ausgabegeräten (zum Beispiel durch die Multitouch Technologie) vollkommen neue Möglichkeiten, Arbeitsprozesse zu steuern und zu koordinieren. In diesem Zusammenhang sei auch auf das eben gestartete Projekt VISEA verwiesen, in welchem die queo GmbH gemeinsam mit der TU Dresden und einem weiteren Industriepartner geeignete Visualisierungs- und Interaktionskonzepte erforscht und entwickelt.

Bei VIZAMP und VISEA werden auch etablierte Methoden aus dem Softwareentwicklungsbereich genutzt. Dazu zählen die „Agile Softwareentwicklung“ nach der „Scrum“-Methodik, kollaborative Meinungsfindungsprozesse und die Kommunikationsdynamik sozialer Netzwerke bei der Entwicklung des Projektplanungsprozesses.

Innovation mit Tradition
Seit 2006 ist die queo GmbH in wissenschaftlichen Projekten aktiv, deren Ergebnisse verschiedenen Branchen zugutekommen. Mit den aktuellen Forschungsprojekten „Cool Navigate“, VIZAMP sowie VISEA setzt das Innovationsunternehmen queo die bisherigen Innovations- und Forschungstätigkeiten kontinuierlich fort. Die Arbeit an der Entwicklung und Erforschung verteilter Rich Anwendungen (RIA) im mobile Web („Cool Navigate“) wurde Anfang 2012 begonnen. Die Projekte VIZAMP und VISEA erstrecken sich ebenfalls über die nächsten zwei Jahre.
Über queo
queo ist eine Agentur für kreative Kommunikation, ganzheitliche Onlinevermarktung sowie individuelle Web- und Softwareentwicklung mit Sitz in Dresden. Die Agentur wurde 2004 gegründet und beschäftigt derzeit 70 Mitarbeiter. Besondere Expertise kann queo in den Branchen Finanzen & Versicherungen, Gesundheit sowie Technologie, Beratung und Automotive vorweisen. Zu den Kunden gehören unter anderem die AOK PLUS, Allianz Global Investors, Volkswagen, die SMA Solar Technology AG oder die Deutsche Börse Group.
Über den Lehrstuhl Mediengestaltung (Institut für Software- und Multimediatechnik, Fakultät Informatik, TU Dresden)

http://mg.inf.tu-dresden.de/

Forschung und Projektarbeit am Lehrstuhl Mediengestaltung sind auf Theorie und Methodik der Gestaltung interaktiver Systeme ausgerichtet. Der Bezug zum Forschungsumfeld – geboten durch die Fakultät und insbesondere durch das Institut für Software- und Multimediatechnik – ist Grundlage der Arbeit. Ziel ist die Ausbildung von Ingenieurpersönlichkeiten, die in der Lage sind, innerhalb der Informationstechnologie ästhetisch relevante Bereiche zu entdecken und diese eigenständig oder kooperativ mit Designern zu bearbeiten. Mediengestaltung heißt: Einsatz, Montage und Komposition von Medien bzw. Bildformen im Dienst einer optimalen Kommunikation und Interaktion des Menschen mit technischen Systemen.

Claudia Burkhardt | queo GmbH
Weitere Informationen:
http://www.queo-media.com/
http://mg.inf.tu-dresden.de/
http://www.projektmagazin.de/glossarterm/agiles-projektmanagement

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Mehr Wissenschafts-Enthusiasten als Desinteressierte in der Schweiz
05.02.2018 | Universität Zürich

nachricht Zwischen Filterblasen, ungleicher Sichtbarkeit und Transnationalität
06.12.2017 | Schweizerischer Nationalfonds SNF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Im Focus: Developing reliable quantum computers

International research team makes important step on the path to solving certification problems

Quantum computers may one day solve algorithmic problems which even the biggest supercomputers today can’t manage. But how do you test a quantum computer to...

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

„Molekularer Schraubstock“ ermöglicht neue chemische Reaktionen

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Internationale Forschungskooperation will Altersbedingte Makuladegeneration überwinden

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Workshop zu flexiblen Solarzellen und LEDs auf der Energiemesse „New Energy“

23.02.2018 | Seminare Workshops

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics