Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Start der Medienkampagne zum Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation 2009

08.12.2008
Die Europäische Kommission startete am Freitag die Kommunikationsinitiative zum Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation 2009 unter dem Motto „Visionär – kreativ – innovativ“.

Das Europäische Jahr 2009 verfolgt das Ziel, kreative und innovative Ansätze verschiedener menschlicher Handlungsbereiche zu fördern und dazu beizutragen, die Europäische Union für die Herausforderungen einer globalisierten Welt zu rüsten.

Das Europäische Jahr 2009 legt sein Augenmerk auf die zentrale Rolle von Kreativität und Innovation als Schlüsselkompetenzen für persönliche, soziale und wirtschaftliche Entwicklungen. Durch diese besondere Betonung von Kreativität und Innovation stellt die EU die Weichen für Europas Zukunft vor dem Hintergrund des globalen Wettbewerbs. Es wird auf politischer Ebene diskutiert werden, wie das kreative und innovative Potenzial Europas gefördert und weiter gesteigert werden kann. Wie schon frühere Europäische Jahre wird auch das Jahr 2009 durch Kampagnen, Veranstaltungen und Initiativen auf europäischer, nationaler, regionaler sowie lokaler Ebene unterstützt. Beim Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation handelt es sich um ein Querschnittsprojekt, das viele Bereiche umfasst; neben der Bildungs- und Kulturpolitik betrifft es auch die Bereiche Wirtschafts-, Regional- und Forschungspolitik.

Kommissar Ján Figel’ erklärte vor dem Start der Initiative: „Sowohl Kreativität als auch Innovationsfähigkeit sind grundlegende menschliche Eigenschaften, über die wir alle verfügen und die wir uns in vielen Situationen und vielerorts, wissentlich oder unwissentlich, zunutze machen. Ich wünsche mir, dass die Bürgerinnen und Bürger Europas durch dieses Europäische Jahr ein besseres Verständnis dafür entwickeln, dass wir durch die Förderung der menschlichen Begabungen und der menschlichen Innovationsfähigkeit Europa aktiv zum Besseren gestalten und dazu beitragen können, sein volles Potenzial zu entwickeln, sowohl in wirtschaftlicher als auch in sozialer Hinsicht.“

An der Auftaktveranstaltung der Kommunikationsinitiative zum Europäischen Jahr 2009 nahmen neben dem EU-Kommissar für allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Jugend, Ján Figel’, auch Mikel Irujo Amezaga, Mitglied des Europäischen Parlaments, Professor Edward de Bono, eine führende Autorität auf dem Gebiet kreatives Denken und Innovation, Professor Karlheinz Brandenburg, Professor für Medientechnologie und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie IDMT, und Jordi Savall, Konzertinterpret, Lehrer und Musikwissenschaftler, teil. Die drei letzteren fungieren auch als Botschafter des Europäischen Jahres 2009.

Bei der Pressekonferenz im Brüsseler Berlaymont-Gebäude gaben die Mitglieder des Wiener Gemüseorchesters bei einem Konzert am Abend einen Einblick in ihren Ideenreichtum. Das Orchester kann als einzigartiges Beispiel für Kreativität gelten: es spielt Instrumente, die ausschließlich aus Gemüse bestehen. Dieses Eröffnungskonzert markierte auch das offizielle Ende des Europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs 2008 und dessen Ablösung durch das Europäische Jahr 2009.

Die offizielle Eröffnung des Europäischen Jahres der Kreativität und Innovation findet am 7. Januar in Prag in Anwesenheit des Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso und des tschechischen Ministerpräsidenten Mirek Topolánek statt. Dabei werden alle Mitgliedstaaten durch ihre, speziell für dieses Europäische Jahr benannten, nationalen Koordinatoren vertreten sein.

Eine Reihe bekannter Persönlichkeiten der Bereiche Kreativität und Innovation erklärten sich bereit als Botschafter des Jahres zu fungieren. Unter ihnen sind Esko Tapani Aho, ehemaliger finnischer Ministerpräsident, bekannter Geschäftsmann und Autor des EU-Berichts über Innovation, Professor Bengt-Åke Lundvall, ein führender europäischer Innovationsforscher, Sir Ken Robinson, eine weltweit führende Kapazität auf dem Gebiet Kreativität und Bildung, Jonathan Paul Ive, Chef-Designer bei Apple, Jean-Philippe Courtois, Präsident von Microsoft International, Professor Ernő Rubik, Lehrer und Erfinder des bekannten Rubikwürfels, und Radu Mihăileanu, in Rumänien geborener französischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Die Botschafter werden in ihren Ländern und auch weltweit für das Europäische Jahr werben und nach Möglichkeit an den größeren Veranstaltungen teilnehmen.

Darüber hinaus sind im Lauf des Jahres in Brüssel sechs öffentliche Diskussionen über zentrale Themen im Zusammenhang mit Kreativität und Innovation geplant, die als Plattform für den Austausch von Ideen dienen sollen. Die Ergebnisse können dann wiederum in die politische Diskussion über Kreativität und Innovation einfließen. Diese Diskussionen werden, unter anderem, Themen wie kulturelle Vielfalt, öffentlicher Sektor, Bildung und Erziehung, Wissensgesellschaft, nachhaltige Entwicklung sowie kreative Künste und Kreativindustrie abdecken.

Weitere Informationen zum Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation 2009 finden Sie unter: www.dialogue2008.eu.

Pressekontakt :

MEDIA CONSULTA Deutschland GmbH
Daniela Rechenberger
Tel: +49 30 65 000 373
Fax: +49 30 65 000 329
E-Mail: d.rechenberger@media-consulta.com

Daniela Rechenberger | MEDIA CONSULTA
Weitere Informationen:
http://www.media-consulta.com
http://www.dialogue2008.eu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Wissenschaftler entschlüsseln das „perfekte Selfie“
26.06.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

nachricht Wenn die Bilder lügen - KI-System entlarvt Fake News im Internet
20.04.2017 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie