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Hamburg@work und MediaLab der EMBA starten gemeinsame Umfrage

10.10.2014

Die Generation der „Digital Natives“ stellt Arbeitgeber und Unternehmen vor neue Herausforderungen. Doch haben die jungen Arbeitnehmer wirklich völlig andere Vorstellungen von ihrem Arbeitsleben und stellen diese die Arbeitswelt grundlegend auf den Kopf?

Dieser Fragestellung gehen jetzt die Studenten des MediaLabs der Europäischen Medien- und Business-Akademie (EMBA) aus Hamburg in Kooperation mit Hamburg@work nach. Ihre Marktforschungsumfrage zum Arbeitsplatz der Zukunft richtet sich an Personalverantwortliche und Geschäftsführer.


Studenten des EMBA MediaLabs führen gemeinsam mit Hamburg@work eine Umfrage zur Zukunft der Arbeit durch. EMBA

Es wird viel in die Generation der „Digital Natives“ hineininterpretiert. Fest steht aber, dass sie ein anderes Potential besitzt als die Generationen vorher, die ausschließlich analog sozialisiert wurden. Die Digitalisierung der Gesellschaft und die damit verbundene Globalisierung von Wirtschaftsstrukturen sind ebenfalls Faktoren für die Change Prozesse im Arbeitsleben.

Aber was wollen Unternehmen bieten und was können sie sich leisten, um langfristig die besten Fachkräfte an sich zu binden? Welche Formen von Arbeitsplätzen passen zu den Produkten des Unternehmens? Können Ingenieure und Facharbeiter wirklich in der Cloud arbeiten, ohne dass der reale Workflow in Gefahr ist? Braucht jedes Unternehmen zukünftig einen Feel Good Manager? Und welchen Stellenwert haben betriebliche Gesundheitsprävention und betriebliches Gesundheitsmanagement?

Die Umfrage der EMBA-Studenten beschäftigt sich daher mit zukünftigen Arbeitsbedingungen, Anforderungen an Mitarbeiter sowie zukünftigen Arbeitsplätzen und Berufsfeldern. Sie richtet sich an Personalverantwortliche und Geschäftsführer. Die Ergebnisse sollen den Dialog zwischen der Generation der „Digital Natives“ und der heutigen Entscheider-Generation der Baby Boomer eröffnen. Ihre Auswertung soll zeigen, wie die Arbeitswelt sich verändert und wie zukünftige Arbeitsplätze und Berufsfelder optimiert werden können und gestaltet werden müssen.

Wir befinden uns in der Periode des Übergangs in die digitale Mediengesellschaft. Alte Muster werden transformiert, reformiert und getypte Neuerungen gelegentlich auch wieder zurück buchstabiert. Alles pendelt zwischen Wunschdenken und Wirklichkeit. Die Umfrage der EMBA-Studenten soll dabei helfen, Change Prozesse auf der Basis von gesicherten Erkenntnissen zu gestalten.

Und das ist vor allem im Interesse der Unternehmen, die sich auf eine neue Generation von Arbeitnehmern einstellen muss, die nicht mehr bis zur Rente denkt und Flexibilität als Lebensform schon vor Jahren in Aussicht gestellt bekommen hat. Perspektiven, Erfahrungen, Ideen und Meinungen der heutigen Entscheider sind gefragt als Impuls für weiterführende Diskussionen zur Zukunft der Arbeit.

Ob auf Diskussionsveranstaltungen wie dem Open Talk von Hamburg@work oder auf Fachtagungen wie dem Medienforum Mittweida: Die Ergebnisse der Umfrage sollen der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die teilnehmenden Unternehmen erhalten die Auswertung exklusiv vorab – aber nicht nur als bloße Fakten. Das Team des EMBA MediaLabs steht ihnen darüber hinaus auch für interne Change Prozesse als Sparringspartner zur Verfügung.

Das EMBA MediaLab wurde Anfang 2014 gegründet. Studenten der EMBA setzen sich hier mit den aktuellen Trends in der Digitalen Kommunikation praktisch auseinander. Daneben liegt der Forschungs-Schwerpunkt des EMBA MediaLabs auf Marktanalysen und wissenschaftlich fundierten Umfragen. Die Studenten engagieren sich über die offiziellen Vorlesungszeiten hinaus freiwillig in dem Zusammenschluss und werden von Branchenexperten unterstützt.

Als studentischer Think Tank zur Zukunft in Medien und Marketing hat das EMBA MediaLab bereits die Premiere der EMBA als Eventpartner der Social Media Week Hamburg im Februar dieses Jahres erfolgreich konzipiert und realisiert. Die Marktforschungsumfrage zur Zukunft der Arbeit bildet daher das zweite große Projekt der Studenten.

Janina Schütz | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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