Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

UMTS - und was dann?

07.07.2000


Touristen betrachten auf ihrem Handy Informationsfilme über die gerade besichtigten Sehenswürdigkeiten, Architekten überwachen ihre Baustellen mit mobilen Video- und Audiogeräten, Vertriebsingenieure sind per Mobiltelefon online mit den Kundendaten verbunden - mit der dritten Mobilfunkgeneration UMTS wird das Handy zum Allroundgerät. Für Telekommunikationsfirmen eröffnet sich mit UMTS ein gigantischer Massenmarkt. Aber ist UMTS wirklich eine ’Lizenz zum Gelddrucken’ ? Auf der THIRD EUROPEAN CONFERENCE ON CARRIER SUPPLY am 25. und 26. September im Grand Hotel Esplanade in Berlin werden Top-Manager der europäischen Telekommunikationsbranche Strategien und Lösungen für die Nutzung von UMTS diskutieren.

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) schafft einen international einheitlichen Zugang für mobile Telekommunikationsnetze und soll ab 2002 in Deutschland den bisherigen GSM-Standard ablösen. Bei Übertragungsraten von bis zu 2 Megabit pro Sekunde werden Bildübertragung, Datenkommunikation, Multimedia via Handy in mehrfacher ISDN-Geschwindigkeit möglich sein. Die Nutzer können mit mehreren Medien gleichzeitig kommunizieren. UMTS wird nicht nur den Mobilfunk, sondern auch Internet und e-Commerce entscheidend beeinflussen. Wer in der Telekommunikation mitreden will, kommt schon heute an UMTS nicht vorbei. Weltweit wird es in 5 Jahren schätzungsweise 1 Mrd. UMTS-Nutzer geben. Die Versteigerung der deutschen UMTS-Lizenzen beginnt in Deutschland am 31. Juli in Mainz unter der Regie der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post. Insider rechnen mit Einnahmen von mehr als 100 Mrd. DM.
Damit sich die hohen Ausgaben für die Lizenzen lohnen, sind tragfähige Nutzungsstrategien unentbehrlich. Im Zentrum der diesjährigen EUROPEAN CONFERENCE ON CARRIER SUPPLY steht daher die Frage "Lohnt sich die Investition in UMTS oder geht es auch ohne: Survival Kit without UMTS?". Die Veranstaltung ist die erste internationale Fachkonferenz nach der Lizenzvergabe und bietet industriellen Technologieanbietern und Netzwerkbetreibern eine zentrale Plattform für die Diskussion strategischer und operativer Entscheidungen. Schwerpunkte der Konferenz sind Marktentwicklungen und Anwendungen in der Mobilkommunikation, Konvergenztrends für Netze und Dienste sowie Breitbandkommunikation der letzten Meile. Die Konferenz bietet die Möglichkeit, internationale Kontakte aufzubauen und die spezifischen Anforderungen der nationalen Märkte kennenzulernen.

... mehr zu:
»Carrier »European »Handy »UMTS

Organisiert wird die in diesem Jahr bereits zum dritten Mal stattfindende Konferenz vom EU-Verbindungsbüro Norddeutschland, repräsentiert von der VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik GmbH. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter http://www.vdivde-it.de/eccs/ oder direkt beim Veranstalter
VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik GmbH
Dr. Rolf Riemenschneider

Rheinstraße 10 B, 14513 Teltow
Tel.: 03328/435-271, E-Mail: riemenschneider@vdivde-it.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Wiebke Claußen |

Weitere Berichte zu: Carrier European Handy UMTS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

nachricht Virtuell und 360°: die Zukunft bewegter Bilder
04.10.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie